Staffel1: Mit Geoinformation gegen Covid-19

 

Programmänderung: Der Beitrag Analyse des Mobilitätsverhalten in Deutschland während der Covid-19-Pandemie mit dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS) wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Steuerungsunterstützung während der Corona Pandemie und Verfolgung von Meldeketten

Sie sind herzlich eingeladen, am 25. März von 8:00 – 9:00 Uhr beim ersten Termin unserer neuen Veranstaltungsreihe online mit dabei zu sein. Was erwartet Sie in dieser Morgenstunde, durch die Sie Prof. Thomas H. Kolbe, Vorstandsvorsitzender des Runden Tisch GIS e.V. führen wird?

Programm

GIS Unterstützung zur Lagedarstellung und Steuerungsunterstützung während der Corona Pandemie in der Landeshauptstadt München

Landeshauptstadt München - Branddirektion, Bernd Springer (Sachgebietsleiter Einsatzpläne) und Holger Ziehm (Business Development Manager Safety and Security, Esri Deutschland GmbH)

Kurzinterview mit Vertretern der Branddirektion München zu Thema GIS Unterstützung zur Lagedarstellung und Steuerungsunterstützung während der Corona Pandemie in der Landeshauptstadt München

In den letzten Monaten war und ist Aufgabe der Branddirektion München u.a. den Aufbau und Betrieb der Corona-Teststationen zu realisieren. Die Branddirektion München war der neuen Aufgabe dank des Einsatzes eines Geoinformationssystems (GIS) schnell und souverän gewachsen: Von der Erfassung der zu testenden Personen, über die direkte Terminvergabe, bis hin zur Durchführung an der Drive-InTeststation erstreckt sich das Spektrum der neuen Arbeitsaufträge. In wenigen Tagen wurde ein GIS-basierter Workflow aufgebaut.
Durch den effektiven Einsatz der GIS-Technologie konnten die Abläufe in kurzer Zeit optimiert und sowohl das Personal als auch die zu testenden Personen gezielt informiert werden. Eine moderne IT-Infrastruktur löst die bloße Listen-Erstellung ab, alle relevanten Daten liegen zentral an einer Stelle und können so verlustfrei verknüpft werden.

Über diese GIS-gestützte Vorgehensweise und weitere Beispiele wird Herr Springer berichten.

 

Aufbau einer digitalen Meldekette

Kreis Steinfurt, Stefan Albers (Fachdienstleiter Stadtplanung & Bauordnung) und Bengt Müller (con terra GmbH)

Eine schnelle und zuverlässige Meldekette ist für ein effektives und nachhaltiges Krisenmanagement immens wichtig. Entscheidend ist dabei eine durchgängig digitale und medienbruchfreie Umsetzung. So wird eine hohe Datenqualität durch Fehlerminimierung gewährleistet und der Meldeprozess erheblich vereinfacht und beschleunigt.
Der Kreis Steinfurt im Münsterland nutzt die beiden Softwareprodukte ArcGIS Survey123 und FME® Server, um die ehemals vielfach händischen Prozesse in der Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu digitalisieren und zu automatisieren.
In diesem Interview wird Herr Albers davon berichten, vor welchen Herausforderungen der Kreis Steinfurt zu Beginn der Corona-Pandemie stand und wie er mit vorhandenen Softwarekomponenten und großem Engagement pragmatisch und schnell zu hilfreichen Lösungen kam.

 

Veranstaltungshinweise

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Für Ihre Teilnahme am Frühstücksgespräch benötigen Sie einen Internetzugang und einen Rechner oder ein mobiles Endgerät. Als Meeting-Plattform wird Zoom verwendet.

Bitte melden Sie sich zum Frühstücksgespräch an, damit wir Ihnen rechtzeitig den Zoom-Einwahllink zusenden können.