Leitfäden des Runden Tisches GIS

Leitfäden, die der Runde Tisch GIS e.V. in Zusammenarbeit mit seinem Netzwerk erstellt, dienen als Arbeitshilfe für GIS-Praktiker, um sie in konkreten Projekten und Arbeitsabläufen sowie als Argumentations- und Entscheidungshilfe einzusetzen.

 

Mobile GIS

Leitfaden Mobile GIS – Von der GNSS-basierten Datenerfassung zu Mobile Mapping V 3.0

Seit dem Erscheinen der letzten Version sind bis zur Veröffentlichung der Version 3.0 knapp 2 Jahre vergangen. Angesichts der schnellen Entwicklung mobiler Technologien hat sich viel getan. Die Grundlagenkapitel zu Positionierungstechnologien (Galileo, Korrekturdienste, Indoor-Positionierung, Betriebssysteme) wurden daher aktualisiert. Dies gilt ebenso für die Kataloge zu GNSS-Systemen, robuster Hardware und mobilen Softwarelösungen.

Als Sichtbarste Neuerung ist erstmals ein eigenständiges Kapitel zum Thema Drohneneinsatz zur Datenerhebung enthalten. Diese neue Methode zur schnellen hochauflösenden Erfassung von Daten mit mobilen Systemen aus der Luft verbindet die GNSS-Technologie mit unterschiedlicher Sensorik zur Datenerfassung. Weil hier inzwischen der Schritt aus Pilot- und Forschungsanwendungen zum praktischen Einsatz gegangen wurde und bei verschiedenen Themenbereichen als Ergänzung der terrestrischen GIS-Datenerfassung dient, wurde dieses Thema in den Leitfaden aufgenommen. Hier liegt der Fokus in der Beschreibung der Workflows und der Datenübernahme in GIS-Systeme, sowie der Vorstellung der Einsatzbereiche, bei denen diese Technologie heute schon erfolgreich genutzt wird.

Thematisch wurden die Branchenszenarien Land- und Forstwirtschaft und das Management von Verkehrsinfrastruktur aufgegriffen.
 

 

 

Der Leitfaden richtet sich an Interessenten verschiedenster Zielgruppen, die für die Bearbeitung ihrer Daten automatisierte Positionierungsverfahren nutzen möchten oder bereits einsetzen. Anders als in der Vergangenheit, als der Einsatz mobiler IT-Lösungen meist Fachspezialisten vorbehalten blieb, bestimmen heute die Nutzer von Smartphones und Tablets die Entwicklungstrends sowie die Erschließung neuer Anwendungsgebiete in vielen Branchen und Institutionen, wie z.B.:Architektur, Bauwesen, Bodenordnung, Energieversorgung, Entsorgung, Forschung, Geographie, Geoinformatik, Geologie, Geomarketing, Hochschulen und Universtäten, Immobilienwirtschaft, Ingenieurbüros, Kartographie, Monitoring, Kommunen, Bundes- und Landesbehörden, Telekommunikation, Tourismus, Verkehr, Vermessung, Wasserwirtschaft, Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft, Betriebssteuerung und Logistik.

Auf über 250 Seiten bietet der neue Leitfaden einen umfassenden Überblick zu den aktuellen Entwicklungen mobiler IT-Lösungen, von der Erfassung bis hin zur Bereitstellung räumlicher Daten. Ziel des Leitfadens ist es, durch strukturierte Orientierungs- und Entscheidungshilfen einen schnellen Überblick über das breite Marktangebot zu geben. Kataloge mit Leistungsmerkmalen von Hardware- und Softwareprodukten sollen den Anwender bei der Systemauswahl unterstützen. Dabei helfen Handlungsempfehlungen, Checklisten, ein Glossar sowie Links zu Userforen, um das Zusammenwirken und die Abhängigkeiten der einzelnen Komponenten eines Gesamtsystems besser zu verstehen.

Aktuelle Version

Aufgrund des großen Innovationspotenzials im Bereich der mobilen Geoinformationssysteme und standortbasierter Dienste ist es notwendig, rasch auf aktuelle Entwicklungen und Trends zu reagieren. Wir befinden uns mit der Thematik in einem Bereich, in dem stets neue Hard- und Softwareprodukte mit teils enormen Innovationssprüngen eingeführt werden. Um mit diesen Entwicklungen Stand halten zu können, ist vorgesehen, diesen Leitfaden regelmäßig zu aktualisieren.

Die Version 3.0 ist im August 2017 erschienen.

Pressemitteilung

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Leitfaden 3D-GIS und Energie

Der Leitfaden „3D-GIS und Energie“ greift das hochaktuelle und sensible Thema der Unterstützung der Energiewende durch neue Methoden, Werkzeuge und Daten an der Schnittstelle von Geoinformations- und Energiebranche auf. In den letzten Jahren haben sich virtuelle 3D-Stadtmodelle von einem Nischen- zu einem Mainstream-Produkt entwickelt. Die rasant zunehmende Verfügbarkeit von 3D-Geoinformationen und ihre kontinuierlich gewachsene Unterstützung in GIS, Geodatenbanken und weiteren Softwaresystemen hat in den letzten 2-3 Jahren zu konkreten Produkten geführt. Es ist das Ziel dieses Leitfadens, einen Überblick und auch Einblicke in den „State of the Art“ der Forschung, der Produktentwicklungen und der Datenverfügbarkeit zu geben. Die enthaltenen Praxisberichte zeigen dabei, dass die Technologie und die Produkte bereits bei den Endnutzern angekommen sind.

Der Leitfaden richtet sich einerseits an die verschiedenen potenziellen Nutzergruppen, die sich mit dem Thema der Planung, Umgestaltung und dem Betrieb der Energieversorgung befassen. Das sind u. a. Unternehmen der Energieversorgung und Energiedienstleistung, Stadtverwaltungen, Wohnbau- und Eigentümergesellschaften, regionale und kommunale Spitzenverbände, Politiker und nicht zuletzt die Bürger. Andererseits soll er auch den in der Geoinformationsbranche tätigen Kolleginnen und Kollegen zur Information über den Stand von „3D-GIS und Energie“ dienen und zu weiteren Innovationen anregen.

Aktuelle Version

Die Version 1.0 ist am 29. April 2015 erschienen.

Downloads: 3464

 

Leitfaden Bezugssystemwechsel auf ETRS89/UTM

Grundlagen, Erfahrungen und Empfehlungen

Die Umstellung der amtlichen Koordinaten in Bayern und Baden-Württemberg nimmt der Runde Tisch GIS zum Anlass, einen neuen Leitfaden auf den Weg zu bringen. Er wird neben den Grundlagen unter anderem Erfahrungsberichte zu erfolgreichen Umstellungen enthalten und die entsprechenden Softwarewerkzeuge und Dienstleistungen gut vergleichbar darstellen.

Der Runde Tisch GIS e.V. hat in enger Abstimmung mit den Vermessungsverwaltungen in Baden-Württemberg und Bayern den Bezugssystemwechsel für die Geobasisdaten auf ETRS89/UTM aufgegriffen und wird betroffenen Anwender mit diesem Leitfaden unterstützen. In Baden-Württemberg wird die Überführung des Liegenschaftskatasters nach ETRS89/UTM im Laufe des Jahres 2017 mit einem landesweit einheitlichen Transformationsverfahren erfolgen. Bayern plant die Überführung der Daten des Katasters mit einer vermittelnden Ausgleichung ab 2018. Von der Umstellung berührt wird dabei jeder, der an irgendeiner Stelle in seiner Organisation amtliche Geobasisdaten nutzt – und sei es nur als Referenz für eigene Fachdaten in Form eines Datenattributs. Dabei liegt die Verantwortung zur Umstellung immer bei den Fachdaten haltenden Stellen. Sie sind aufgefordert, ihre Prozesse und Anwendungen hinsichtlich des jeweiligen Lagebezugs gründlich zu prüfen. Neben den Grundlagen der Koordinatentransformation gibt der Leitfaden einen Überblick, wie Bayern und Baden-Württemberg den Umstieg auf das neue Referenz- und Abbildungssystem ETRS89/UTM realisieren. Er informiert über den Zeitplan und das Produktangebot sowie die Auswirkungen auf Anwender von Geodaten. Außerdem enthält der Leitfaden eine Übersicht über die Produkte und Dienstleistungsangebote der übrigen Landesvermessungsbehörden und des Bundes sowie Erfahrungsberichte betroffener Anwender. Eine Übersicht über Lösungskonzepte und Softwareprodukte von Firmen sowie Empfehlungen des Runden Tisches GIS zur Transformation geben hilfreiche Unterstützung und runden den Leitfaden ab. Als Autoren für diesen jüngsten Leitfaden des Vereins konnten aus dem Netzwerk des Runden Tisches GIS ausgewiesene Experten von Unternehmen, Landes- und Kommunalbehörden sowie aus der Wissenschaft gewonnen werden.

Der neue Leitfaden wurde in einer ersten Version auf der diesjährigen Intergeo vorgestellt. Seit 14. November 2016 ist er an dieser Stelle zum Download veröffentlicht.

 

Leitfaden Geodäsie und BIM

Building Information Modeling (BIM) ist mit dem klaren Bekenntnis der öffentlichen Auftraggeber auf Bundes- und Landesebene zur Einführung moderner, IT-gestützter Prozesse und Technologien bei der Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken in den Fokus gerückt. Dieses Bekenntnis wurde u. a. durch den Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) oder auf Landesebene durch den Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen 2017-2022 formuliert und stellt nun die am Bau beteiligten Gewerke vor die Herausforderung, die BIM-Methode zielgerichtet im Unternehmen einzuführen und gewinnbringend zu nutzen.

BIM soll eine verbesserte Visualisierung von Projektvarianten, deutlich weniger Planungsfehler und einen reibungsloseren Bauablauf auf der Grundlage von computergestützter Kollaboration und Simulationen bieten. Aber welche Rolle spielt dabei der Geodät? Wie können raumbezogene Daten und Modelle BIM-konform erfasst und in Software verwaltet, berechnet und visualisiert werden? Ändern sich die Prozesse in Hoch- und Tiefbau und welchen Einfluss hat dies auf die Ingenieur-vermessung? Gibt es Seiteneffekte für das Landmanagement und welche Rolle spielen dabei die öffentliche Vermessungsverwaltung durch ihre Geobasisdaten und die Geodateninfrastrukturen? Wie funktioniert eigentlich eine zuverlässige Georeferenzierung in BIM-Systemen? Und welche rechtlichen Fragestellungen gilt es zu beachten?

Der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und der Runde Tisch GIS e.V. nahmen sich dieser und weiterer Fragen an und erstellten in Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung den aktuellen Leitfaden „Geodäsie und BIM“. Der Leitfaden richtet sich an Vermessungs- und Bauingenieure, Geodatenmanager und Planer in Unternehmen und Verwaltung und fokussiert die praktische Umsetzung der BIM-Methode aus geodätischer Sicht mit den folgenden Themenschwerpunkten: 

  • BIM in der Ingenieurgeodäsie: Wie wirkt sich BIM auf die ingenieurgeodätischen Leistungen Bestandsdokumentation, Absteckung und Monitoring aus? Welche Anforderungen ergeben sich bei der Planung, Entwurf, Bauausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken für Geodäten?
  • GIS und BIM: Wie können Bauwerksmodelle (BIM) mit Gelände, Landschafts- und 3D-Stadtmodellen (GIS) genutzt werden?
  • Geodätische Datenerfassung für BIM und Facility Management: Wie können die Sensordaten des Laserscannings, Totalstationen und UAV in BIM integriert werden?
  • BIM im Vermessungsbüro: Welche neuen Geschäftsfelder können durch die BIM-Methode erschlossen werden?

Der Leitfaden gliedert sich inhaltlich in zwei Teile. Im ersten Teil werden die Grundlagen des Building Information Modeling sowie BIM in Bezug zur Geodäsie aufbereitet. Im Anschluss an die Beschreibung der BIM-Methode werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen BIM und CAD sowie BIM und GIS erläutert sowie Möglichkeiten der BIM- und GIS-Interoperabilität beschrieben. Des Weiteren werden die Grundlagen zu BIM in der Ingenieurvermessung sowie rechtliche Aspekte der vermessungstechnischen Leistungen für BIM ausführlich dargestellt. Erläuterungen zu den BIM-Prozessen und -Management schließen den ersten Teil ab.

Tail zwei beinhaltet die Praxisbeiträge der BIM-Spezialisten aus der Wirtschaft und Verwaltung, welche dem Aufruf zur Beteiligung am Leitfaden gefolgt sind. Die Beiträge basieren entweder auf einem realen Praxisprojekt oder einem konstruierten Beispiel und gliedern sich in die Unterkapitel BIM in der Ingenieurgeodäsie, Integration von BIM und GIS sowie BIM – Prozesse und Management. Daran anschließend wird eine Auswahl an BIM-Softwareprodukten und -Dienstleistungen mit geodätischem Bezug, welche durch die BIM-Experten aus der Wirtschaft und Verwaltung vorgeschlagen wurden, vorgestellt. Die Produkte werden kurz und prägnant in Katalogform dargestellt und bieten einen Überblick für BIM-interessierte Geodäten.

Der Leitfaden "Geodäsie und BIM" wird am 26. September auf der Intergeo der Öffentlichkeit vorgestellt und steht ab diesem Zeitpunkt kostenlos zum Download zur Verfügung.

 
 

Leitfaden für die GIS-Einführung in Kommunen Serbiens

Der Leitfaden wurde im Auftrag der deutschen "Gesellschaft für technische Zusammenarbeit" (GTZ) erstellt. Neben der GTZ waren der serbische Städtetag und das serbische Landesamt für Vermessung, sowie fünf Pilotstädte beteiligt. Der "Leitfaden für kommunale GIS-Einsteiger" des Runder Tisch GIS wurde als Vorbild verwendet. Es erfolgte jedoch eine wesentliche Anpassung an die Gegebenheiten in Serbien. Die Vorstände des Runder Tisch GIS Ulrich Voerkelius und Prof. Matthäus Schilcher hatten als Autoren wesentlichen Anteil an der Gestaltung des Werkes.

 

 
 

Wirtschaftlichkeit von GIS - Leitfaden für das kommunale eGovernment

Der dritte Leitfaden des Runder Tisch GIS e.V., der am 19.09.2006 erschienen ist, untersucht das Thema der Wirtschaftlichkeit von Geoinformationssystemen (GIS) im kommunalen eGovernment. Er baut dabei auf dem Leitfaden für kommunale GIS-Einsteiger auf, und geht detailliert auf die Grundlagen von Kosten und Nutzen kommunaler GIS sowie die Berechnung der Wirtschaftlichkeit ein.

Der Leitfaden dient den Kommunen und ihren Entscheidungsgremien als Argumentationshilfe bezüglich Wirtschaftlichkeit von GIS. Die Entscheider lernen, Nutzen und Kosten eines GIS einzuschätzen, verschiedene Alternativen des Betriebs abzuwägen und die Wirtschaftlichkeit gegebenenfalls zu erhöhen.

 
 

Leitfaden zur Datenqualität für Planungsbüros und Behörden

Die Aufgabe, Geobasisdaten bereitzustellen, bedingt höhere Anforderungen an die Qualität der Daten, aber auch an die Art und Weise des Vorhaltens und Bereitstellens der Daten. Zu dieser Sachlage passt vortrefflich, dass sich eine unabhängige Stelle wie das Institut für Angewandte Forschung der Fachhochschule Nürtingen in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch GIS e.V. in München und ausgewählten GIS-Fachleuten aus der Praxis mit dem Thema Qualität von digitalen Daten in besonderer Weise auseinandersetzt. Mit dem vorliegenden Leitfaden, herausgegeben vom Runden Tisch Geoinformationssysteme e.V. München, ist der Nutzer und Kunde auf einem wichtigen Arbeitsfeld nicht mehr auf sich allein gestellt sondern hat eine verlässliche Orientierungshilfe zur Hand bekommen.

Der Leitfaden wendet sich an die Zielgruppe der Kommunen und Planer, aber auch an Behörden und Dienstleistungsunternehmen, die sich mit der Erfassung, Vermarktung und Nutzung von Geodaten für Planungsaufgaben befassen.

 

 

Leitfaden für kommunale GIS-Einsteiger

Mit dem neuen „Leitfaden für kommunale GIS-Einsteiger“ können die bayerischen Gemeinden, Städte und Landkreise ihren Weg in Richtung eGovernment konsequent fortsetzen!“ Der Leitfaden wurde am 12. März 2004 im Rahmen des 9. Münchner Fortbildungsseminars Geoinformationssysteme von Bürgermeister Dieter Fischer, Vorstand Runder Tisch GIS e.V., in München vorgestellt.

Der Leitfaden gibt einen Überblick über verfügbare Lösungskonzepte und einsetzbare geographische Daten. Informationen über die Möglichkeiten, wie der GIS-Betrieb organisiert werden kann und Tipps, wie bei der Software-Einführung vorgegangen werden kann, runden die Arbeitshilfe für die kommunalen GIS-Einsteiger ab. Auch für Gemeinden, die GIS bereits einsetzen, liefert der Leitfaden wertvolle Hinweise für die Praxis