TISCHVORLAGE

Mobiles GIS-Forum 2018: Auch Augmented Reality

Vom mobilen Datenzugriff über die mobile Datenerfassung bis zur Augmented Reality: Die technologische Entwicklung schreitet voran und das wurde auch auf dem mobilen GIS-Forum des Runden Tisches GIS sichtbar. Dem technologischen Fortschritt entsprechende Anwendungen zu etablieren bleibt eine Herausforderung.

Das Thema Augmented Reality (AR) stand denn auch im Fokus der Keynote  von Dr. Josef Kauer (Präsident BIM World Munich und COO Robotic Eyes GmbH). Er hob hervor, dass AR ein nächster Schritt bei der Evolution von GIS sein wird, denn die technische Entwicklung der Headmounted und mobilen Devices schreitet immer weiter voran. So kann z. B. die Microsoft HoloLens in Echtzeit Gesten erkennen, die Blickrichtung ermitteln und die reale Umgebung erfassen. Somit wird eine neue Art von „Screensharing“ möglich, was beim kollaborativen Arbeiten sehr von Vorteil ist. Kein Gegensatz aber im zeitlichen Horizont doch etwas näher an der Praxis standen die Beiträge von Roland Körber (GI Geoinformatik) und Özgür Ertac (ESRI). Bei Roland Körber stand die Frage von zukunftssicheren mobilen Lösungen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Özgür Ertac präsentierte einen umfassenden Überblick über die aktuellen ArcGIS-Entwicklungen in den Bereichen AR und mobiles Arbeiten.

Noch vor der Mittagspause hielt Ben Awenius, ein jugendlicher Botschafter für Klimagerechtigkeit der Plant-for-the-Planet-Foundation, den spannenden Vortrag „Ab in den Wald – 15.214.300.607 neu gepflanzte Bäume für unser Klima“. Er zeigte sehr anschaulich, inwieweit globale Aufforstungen einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten können. Im Nachmittagsblock standen dann praktische Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Natur, Umwelt und Ressourcen auf dem Programm. Die Themen spannten einen weiten Bogen von der Flurbereinigung über die Datenerfassung wildlebender Tiere und dem Einsatz des Laserscannings in der Forstwirtschaft bis hin zur Gewässerschau. Zum Ende gab es für die rund 100 Teilnehmer dann wieder Ausblicke in den Bereich Augmented Reality: Prof. Frank Fuchs-Witkowski und Simon Burkard (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) stellten den aktuellen Forschungsstand ihrer Arbeiten zum Thema „Erfassung von Wasserständen mittels mobiler AR“ vor. Und schließlich widmete sich Erik Schütz (GeoStudios) der Frage, welche Vorteile und neue Anwendungsgebiete AR für die Vermessung und Geoinformationen erschließen kann.

Neben den Vorträgen gab es ein breites Ausstellerspektrum führender Hersteller, das zahlreiche Produkte der neuesten Generation zur mobilen Datenerfassung vorstellte. Hier bestand – wie gewohnt – die Möglichkeit, sich mit Ausstellern, Anwendern und Referenten zu vernetzen und auszutauschen.

 

Leitfaden Geodäsie und BIM aktualisiert

Erstmals hat der im vorigen Jahr veröffentlichte Leitfaden „Geodäsie und BIM“ das Thema Building Information Modeling ausführlich, logisch gegliedert und vor allem mit Blick auf die sich entwickelnde Praxis als Handbuch und Nachschlagewerk aufbereitet. Zur diesjährigen Intergeo liegt nun eine aktualisierte und erweiterte Version 1.2 vor.

Noch einmal über 30 Seiten mehr Umfang mit zahlreichen neuen und aktualisierten Beiträgen: So präsentiert sich die Version 1.2 des Leitfadens Geodäsie und BIM. Unter gemeinsamer Federführung des Runden Tisches GIS e.V und der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. haben über 50 Autoren aus Unternehmen, Behörden und wissenschaftlichen Institutionen ihr Wissen zusammengetragen. Geodäten, GIS-Experten und Geoinformatiker erhalten so kompakte und praxisnahe Informationen über ein Thema, das die Baubranche in den kommenden Jahren vollständig verändern wird.

Zentraler Bestandteil von BIM ist die Erstellung und Führung einer digitalen Bauakte, die die verschiedenen Entwurfsstände, die Bauprozessplanung und nicht zuletzt die Dokumentation des erstellten Bauwerks in menschen- und maschineninterpretierbarer Form umfasst. Das bietet wichtige Anknüpfungspunkte in die Welt der Geoinformationen. Vor allem bei Infrastrukturprojekten wird die Verbindung von 3D-Modellen, wie man sie aus der Bauplanung kennt, mit Informationen aus Geographischen Informationssystemen ein zunehmend wichtigeres Thema. Herausforderungen liegen insbesondere bei den großen Skalenunterschieden (kilometerlange Strecken vs. Bauwerkstoleranzen im Millimeterbereich) und bei der notwendigen Zusammenführung des kartesischen BIM-Koordinatensystems mit geodätischen Bezugssystemen. Der Leitfaden richtet sich darum gleichermaßen an Vermessungs- und Bauingenieure, Geodatenmanager und Planer in Unternehmen und Verwaltung und fokussiert die praktische Umsetzung der BIM-Methode aus geodätischer Sicht.

Wie wirkt sich BIM auf die ingenieurgeodätischen Leistungen Bestandsdokumentation, Absteckung und Monitoring aus? Welche Anforderungen ergeben sich bei Planung, Entwurf, Bauausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken für Geodäten? Wie können Bauwerksmodelle (BIM) mit den Geobasisdaten wie Kataster, Gelände, Landschafts- und 3D-Stadtmodellen (GIS) genutzt werden? Wie können die Sensordaten des Laserscannings, Totalstationen und UAVs in BIM integriert werden? Welche neuen Geschäftsfelder können sich Geodäten durch die BIM-Methode erschließen? Auf all diese Fragen will der Leitfaden erste Antworten geben. In der aktualisierten Fassung geschieht dies über noch mehr Projektberichte und Fallbeispiele beispielsweise zur Produktion von Bestandsmodellen, zur Datenvisualisierung, aber auch zu Softwareprodukten und Dienstleistungen.

 

Digitales Bauen in Bayern - Expertenworkshop im Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B)

Welche Ziele und Schwerpunkte soll die neue ZD.B-Themenplattform „Digitales Planen und Bauen“ in den nächsten Jahren verfolgen? Zur Klärung dieser Frage lud das Bayerische Wirtschaftsministerium und das ZD.B über 30 ausgewählte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Planen und Bauen am 21. September nach Garching ein.

Zustande kam eine gelungene Mischung aus Vertretern der Bauindustrie, aus Bayerischen Hochschulen, Verbänden, Initiativen und Ministerien, welche durch ihre unterschiedlichen Sichtweisen die zahlreichen Facetten bzw. Herausforderungen bezüglich Digitalisierung im Bereich Planen und Bauen gut beleuchten konnte. Ministerialdirigent Dr. Klaus-Peter Potthast (Bayerisches Wirtschaftsministerium) eröffnete den Workshop. Er stellte die Erwartungen seines Ministeriums vor und ging insbesondere auf die beabsichtigten Synergien mit der ebenfalls in den nächsten Monaten startenden Themenplattform „Smart Cities and Regions“ ein. Beide wurden bewusst als Doppelthemenplattform konzipiert, da Digitalisierung nicht am einzelnen Gebäude endet, sondern auch die Umgebung, z.B. Energieversorgung, Verkehr, Umwelt, etc. mit einbezogen werden sollten, um nachhaltige Lösungen zu bauen. Anschließend informierte Dr. Holger Wittges, operativer Geschäftsführer des ZD.B, in Vertretung des ZD.B-Gründungspräsidenten Prof. Dr. Manfred Broy, über das Zentrum Digitalisierung.Bayern und die Rahmenbedingungen der neuen Themenplattform beim ZD.B.

Zwei engagierte Akteure konnten als Sprecher für die inhaltliche Gestaltung der Themenplattform „Digitales Bauen“ gewonnen werden. Als Vertreter der Bauindustrie, Herrn Johann Bögl, Vorstand der Firmengruppe Max Bögl AG. Als Vertreter der Wissenschaft, Herrn Prof. Dr.-Ing. André Borrmann, Leiter des Lehrstuhls für Computergestützte Modellierung und Simulation an der TU-München.

Nach einer umfänglichen Vorstellungs- und Erwartungsrunde ging es in Gruppenarbeit weiter. Das ZD.B sammelte bereits im Vorfeld mit einer kleinen Expertengruppe, mögliche Ziele, Inhalte und Aktivitäten der Themenplattform, welche in drei Kleingruppen reflektiert wurden. Als Resümee des Workshops konnten aufgrund der breit gefächerten Zusammensetzung der Teilnehmer zahlreiche weitere Akteure, Institutionen und Initiativen im Bereich Digitales Bauen in Bayern und darüber hinaus gesammelt werden. Mit diesen soll zukünftig eine systematische Abstimmung erfolgen.

Im Fokus der Themenplattform sollten strategisch sinnvolle Umsetzungsprojekte stehen, die u.a. BIM (Building Information Modelling) auch im Bereich der öffentlichen Hand, aber auch für kleinere Planungsbüros und das Bauhandwerk zugänglich machen.
Ferner gab es ein eindeutiges Votum zur Rolle der Themenplattform. Kooperationsbereitschaft sollte die Plattformarbeit signalisieren. Weiterhin wurde angeregt, dass die Themenplattform ein politisches Mandat anstreben soll, um notwendige Änderungen und Supportmaßnahmen im Bereich Digitales Planen und Bauen wirkungsvoll positionieren zu können. Vermisst wurden von einigen Teilnehmern die Sichtweisen und Anforderungen des Bauhandwerks, der Bauträger und des Facility-Managements. Beabsichtigt ist dies, in einem Folgeworkshop nachzuholen.

 

Erneute Trendanalyse auf der Intergeo

Der Runde Tisch GIS wird auf der Intergeo auch 2018 wieder eine Trendanalyse erstellen, die ein Konzentrat der aktuellen Entwicklungen des Geospatial Sectors darstellt.

Vom 16. bis 18. Oktober verwandelt sich die nagelneue Halle 12 der Frankfurter Messe zum internationalen Treffpunkt der Geo-Community. Ein hochkarätiges Kongressprogramm widmet sich u.a. den Zusammenhängen der Geoinformation mit digitalem Wandel, Künstlicher Intelligenz, Building Information Management, Smart Cities und UAVs. Mit 620 Ausstellern aus 40 Ländern stellt die Fachmesse erneut ihre internationale Ausnahmestellung unter Beweis. Innovationen und Lösungen von allen national und international führenden Anbietern findet man nur auf der Intergeo. Der Runde Tisch GIS e.V. wird für die INTERGEO 2018 wieder eine Trendanalyse erstellen, die ein Konzentrat der aktuellen Entwicklungen des Geospatial Sectors darstellt. Das zehnköpfige Team von Mitarbeitern und Studierenden des Lehrstuhl für Geoinformatik der TU München wird hierzu die Ausstellung durchforsten und Interviews mit den Ausstellern führen. Der Runde Tisch GIS ist unter der Standnummer 12.0B.041 zu finden. Geschäftsführerin Gabriele Aumann freut sich auf zahlreiche persönliche Gespräche mit Mitgliedern und Interessenten.

 

Bauindustrie im digitalen Wandel

Der Runde Tisch GIS ist auch 2018 wieder Partner der BIM World MUNICH. In seinem Workshop zeigt er zusammen mit dem Leonhard Obermeyer Center der TU München wie die Geobranche und die Bauindustrie zusammenspielen und wie wichtig die GIS und Geodaten für die Baubranche sind.

Die BIM World MUNICH ist seit 2016 die bestbesuchte und bedeutendste Netzwerkplattform in D-A-CH für nationale und internationale Player bei der Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Das jährlich in München stattfindende Event setzt sich zusammen aus einer Ausstellung mit über 120 Unternehmen für innovative BIM Lösungen, IT-Anwendungen und neuen IoT-Technologien, einer zweitägigen internationalen Fachkonferenz, sowie aus zahlreichen Breakout-Sessions mit praktischen Beispielen aus BIM- und Digitalisierungsprojekten. Mit der neuen BIM Town öffnet die BIM World in 2018 zudem erstmals das Fenster zu den Future-Labs der europäischen Gründer-Szene. Mitglieder des Runden Tisches GIS können sich kostenfrei auf https://www.bim-world.de/de/registrierung/ für die Ausstellung und Breakout-Sessions der BIM World registrieren. Den E-Code erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Runden Tisches GIS. Die BIM World MUNICH findet vom 27.-28. November 2018 im ICM München statt. Der gemeinsame Workshop von Runder Tisch GIS und Leonhard Obermeyer Center unter dem Motto „GEO 4 BIM“ findet am 28. November von 10:30 – 13:30 Uhr im BIM Town Innovation Stage - Foyer OG statt.

 

 

RT GIS Lab: Hackathon in Augsburg

Rund 24 Stunden dauert ab dem 23. November in diesem Jahr der erste Hackathon des Runden Tisches GIS in Augsburg. Die Premiere des RT GIS Lab will neue Wege für die Mobilität in der Stadt finden. Die Stadtwerke Augsburg sind dafür der Partner, denn sie bieten schon jetzt zahlreiche innovative Angebote von Carsharing und Leihräder bis zur Infrastruktur für die künftige Elektromobilität. Noch entscheidender: Für den Hackathon öffnen die Stadtwerke sowie viele weitere Partner aus dem Netzwerk des Runden Tisches GIS ihre Datenkammern.

Ein Hackathon ist ein intensives 24-stündiges Meeting kreativer Geister, die in kurzer Zeit ihre Ideen entwickeln, in Teams umsetzen und präsentieren. Die Teilnehmenden sind aufgerufen, die Möglichkeiten der Digitalisierung mit einer Vielzahl von raumbezogenen Datenquellen etwa über die aktuelle Verkehrslage oder die Bewegungsdaten von Bussen und Straßenbahnen, oder Informationen zur Parkraumbelegung, kombiniert mit Statistikdaten, Wetterprognosen und aktuellen Umweltdaten zu nutzen, um das Thema vernetzte Mobilität völlig neu zu betrachten und zu planen. Unmittelbar im Anschluss an die 24 Stunden stellt jedes Team seine Ergebnisse vor und eine Jury kürt die Sieger. Das ist die Grundidee. Der Startschuss fällt am 23. November um 15 Uhr in Augsburg.

Studierende, Start Ups und Young Professionals aus der Privatwirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sind aufgerufen sich zu beteiligen. Egal ob Geographen, Geoinformatiker, Stadtplaner, Informatiker oder Gestalter, bewerben darf sich jeder. Interessenten sollten sich idealerweise bereits in Teams von 3-5 Teilnehmern anmelden, aber auch Einzelanmeldungen sind willkommen. Die Veranstalter freuen sich über bunt gemischte Teams mit Teammitgliedern aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt die Veranstaltung als Schirmherr „Die Begeisterung junger Menschen für digitale Themen ist wichtig, um die Position Deutschlands im globalen Wettbewerb dauerhaft zu stärken. Daher übernehme ich gern die Schirmherrschaft für den Hackathon „Neue Wege für die Mobilität in Augsburg“ und wünsche allen Programmierern gute Ideen. Denn wir suchen und Sie finden intelligente digitale Lösungen für die Mobilität der Zukunft in unseren Städten!“, teilt dazu Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mit.

 

 

Förderpreis Geoinformatik - jetzt bewerben!

Die Frist für die Bewerbung zum Förderpreis Geoinformatik nähert sich: Noch bis zum 15. Oktober können Arbeiten für diesen hoch dotierten Preis eingereicht werden. Der Förderpreis „Dissertation“ ist mit 2500 Euro ausgestattet, der Förderpreis „Masterarbeit“ mit 1500 Euro. Teilnehmen können alle Absolventinnen und Absolventen aus Präsenz- oder Fernstudiengängen und Mitarbeiter von Technischen Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum. Hier geht es direkt zu den ausführlichen Teilnahmebedingungen.

 

 

AUS DER LEHRWERKSTATT

Absolventen und ihre Themen

Hier stellen wir regelmäßig interessante Themen von Absolventen der Hochschulmitglieder des Runden Tisches GIS vor. Das soll zugleich die große Bandbreite möglicher Fragestellungen zeigen, die mit geographischen Daten verbunden sind. Diesmal:

Straßenraummodellierung mittels Mobile Mapping in OpenDRIVE und CityGML sowie Entwicklung geeigneter Visualisierungsmethoden von Theresa Coduro, MA Lehrstuhl für Geoinformatik, TU München

In der Arbeit werden Methoden zur Überführung von Straßenraumdaten in ein semantisches 3D-Stadtmodell erarbeitet und anhand einer Umwandlung von Mobile Mapping Daten in das CityGML-Format exemplarisch untersucht. Für die Umsetzung wurden Datensätze durch das Unternehmen 3D Mapping Solutions, das sich mit der Auswertung von Mobile Mapping Daten zu hochgenauen Bestandsplänen im OpenDRIVE-Format befasst, zur Verfügung gestellt.
Datenquellen, die für die Straßenraummodellierung verwendet werden können, werden aufgezeigt und anhand von neun Kriterien beurteilt. Diese Untersuchung legt die Kombination unterschiedlicher Daten als optimale Grundlage von Straßenraummodellen nahe. Zusätzlich wird eine Übersicht über unterschiedliche Modellierungsstandards aus dem Bereich der Straßenraummodellierung gegeben und vergleichend auf OpenDRIVE und CityGML eingegangen. Aufbauend auf dem Erfassungsprozess semantischer Straßenraumdaten des beteiligten Unternehmens wird eine Strategie für die mögliche Visualisierung der Mobile Mapping Daten vorgestellt.


Die Realisierung des entwickelten Ansatzes ermöglicht eine dreidimensionale Visualisierung der kinematisch erfassten und für das OpenDRIVE-Format aufbereiteten Straßenraumdaten durch die Umwandlung in das CityGML-Format. Das Ergebnis ist ein semantisches Straßenraummodell im Level of Detail 3 bestehend aus einem texturiertem Spurmodell und verschiedenen Straßenraumobjekten. Die abschließende Visualisierung erfolgte im 3D-Web-Map-Client der 3DCityDB. Die Arbeit im Volltext.

 
Generierung und Evaluierung dreidimensionaler Landschaftsmodelle für eine CFD-Windsimulation von Lukas Rothengass, MA Vermessung, HFT Stuttgart

Durch 3D-Landschaftsmodelle (3D-DLM) werden 3D-Stadtmodelle um weitere Objekte wie z.B. Vegetation, Gewässer oder Straßen erweitert. Dadurch werden bestehende Anwendungen verbessert und neue kommen hinzu. Zunächst werden Einführungen in die digitalen Landschaftsmodelle und die CFD-Windsimulation gegeben. Für den speziellen Anwendungsfall der CFD-Windsimulation werden Kriterien aufgestellt, welche die 3D-DLM erfüllen müssen, um für die Windsimulation bestmöglich geeignet zu sein. Es wird ein Workflow entwickelt, mit dem 3D-DLM aus verschiedenen Datensätzen erzeugt und geprüft werden können. Dabei kommen hauptsächlich die Programme Feature Manipulation Engine (FME) von Safe Software und der 3dfier der TU Delft zum Einsatz. Als Ausgangsdaten stehen u.a. das ATKIS-Basis-DLM, OpenStreetMap- und LiDAR-Daten zur Verfügung. Die erzeugten 3D-DLM aus verschiedenen Datensätzen werden bewertet und miteinander verglichen, auch im Hinblick auf unterschiedliche Anwendungen.
Es zeigt sich, dass die mit 3dfier erzeugten 3D-DLM nicht den speziellen Anforderungen der CFD-Simulationssoftware ANSYS Academic entsprechen. Deshalb werden eigene Workflows zur Erstellung der zusätzlich benötigten Objektklassen entwickelt. Somit können neben den bereits in der CFD-Windsimulation eingesetzten Objektklassen Gebäude und Terrain auch die Objektklassen Vegetation und über Rauhigkeitsflächen auch andere Objektklassen wie z.B. Gewässer berücksichtigt werden. Zur künftigen Vorgehensweise bei der Erstellung neuer Testgebiete für die CFD-Windsimulation wird ein entsprechender Plan vorgestellt.
Als andere Anwendung der 3D-DLM erfolgt die Visualisierung in einer Webanwendung. Zuvor werden die 3dfier-Objekte in die 3DCity-Datenbank importiert, z.T. gegen andere Objekte ausgetauscht und die 3D-DLM mit der CityDoctor-Software überprüft.


Als Ausblick wird zusammengefasst, welche Möglichkeiten die Software novaFACTORY der Firma M.O.S.S. zur Erstellung von 3D-DLM bietet und welche weiteren Elemente des 3D-DLM, die im 3dfier nicht berücksichtigt sind, damit erstellt werden können. Die Arbeit im Volltext.

Schweizer Spitalbedarf im stationären Bereich im räumlichen und zeitlichen Kontext von Matthias Gerke, Master Thesis, UNIGIS Fernstudiums an der Universität Salzburg

Schweizer Spitäler müssen sich darauf einstellen, immer mehr Patienten stationär zu behandeln. Ziel dieser Arbeit war daher die Entwicklung eines Entscheidungsinstruments, das die Spitäler und die Politik in ihrer Planung unterstützt. Entstanden ist eine mit Open-Source-Werkzeugen entwickelte, webbasierte Geovisual Analytics Umgebung, mit der erfolgreich aussagekräftige Fallzahlen-Analysen im zeitlich- und räumlichen Kontext nach Alter und Hospitalisierungsgrund durchgeführt werden können.
Die Anteile der Personen, welche im Jahr 2014/2015 an den sechs häufigsten Krankheiten (DRG) in Spitälern behandelt wurden, sind für bestimmte Altersklassen schweizweit ermittelt worden. Diese Anteile wurden verwendet, um zusammen mit den kantonalen Bevölkerungsszenarien vom Schweizer Bundesamt für Statistik die stationären Fallzahlen für alle 26 Kantone bis zum Jahr 2045 hochzurechnen.

Die Abbildung zeigt am Beispiel vom Kanton Uri, wie die Fallzahlen der Krankheiten und Störungen des Kreislaufsystems stark steigend vorhergesagt werden. Im Gegensatz dazu wird es immer weniger Geburten geben (siehe grüne Linie im Liniendiagramm). Die Bevölkerungspyramide unten rechts zeigt ausserdem die prognostizierte Überalterung sehr deutlich. Allgemein nehmen die Fallzahlen aller Hospitalisierungsgründe schweizweit zu. Die Arbeit im Volltext.

 
 

FERNSCHREIBEN

Effektives Straßenerhaltungsmanagement

An ein Straßenerhaltungsmanagement wird eine Vielzahl von Anforderungen gestellt.  Die kommunalen Verkehrsflächen unterliegen den Einflüssen von Witterung und Verkehr und dennoch muss die Verkehrssicherheit gewährleistet sein. Die Firmen IP SYSCON GmbH und eagle eye technologies GmbH haben für die erforderliche Datenaufnahme ein gemeinsames standardisiertes Verfahren entwickelt.

Das Straßenerhaltungsmanagement arbeitet sowohl mit den Straßenzustandsdaten als auch mit den Straßenbestandsdaten, die in Fachdatenbanken und Geoinformationssystemen verwaltet werden und mit denen Aussagen über den derzeitigen Zustand als auch über zukünftig anstehende Erhaltungsmaßnahmen der Straßenflächen getroffen werden können.

Am Anfang eines Straßenerhaltungsmanagements steht der Aufbau eines Knoten-Kanten-Modells, welches durch Straßenbestandsdaten wie zum Beispiel. Fahrbahn, Rad- und Gehwege, Oberflächenmaterialien und Baujahre vervollständigt werden kann. Eine verlässliche Aussage zur weiteren Entwicklung der Straßen hinsichtlich des zukünftigen Zustands kann mit diesen Ausgangsdaten jedoch nur bedingt abgeleitet werden. Dafür müssen die Straßensegmente in einem angemessenen Zeitraum wiederholt hinsichtlich ihres Zustands betrachtet werden. Nach Angaben der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV) sollte dies alle vier bis fünf Jahre geschehen. Bei unveränderter Bestandsgeometrie ist es so möglich, die Historie der Zustandsentwicklung an einem Straßensegment vollständig abzubilden. Basierend auf diesen erweiterten Ausgangsdaten können die Programme eines Erhaltungsmanagements zur Berechnung von zukünftigen Zustandsentwicklungen verlässlichere Ergebnisse liefern.

Ändert sich zwischenzeitlich die zugrunde liegende Fläche, z. B. durch Baumaßnahmen oder Sanierungen, ist eine intelligente Fortführung der Bestandsgeometrie gefordert - zuzüglich der entsprechenden Verwaltung der bisher zugehörigen Zustandsdaten.
Für den individuellen Fortführungsfall stellt die IP SYSCON GmbH ein spezielles Werkzeug zur Unterstützung des Anwenders zur Verfügung, womit die neuen Bestandsdaten einfach über den Altbestand gezeichnet oder der Altbestand verändert werden kann. Das System archiviert daraufhin im zugrunde liegenden Datenbanksystem die Altbestandsdaten samt der Zustandsinformation, führt notwendige Verschneidungsfunktionen im GIS aus und legt die neuen Bestandsdaten mit Bezug zu den Alt-Ausgangsdaten an. So entsteht eine lückenlose Dokumentation der Bestands- und Zustandsdaten in der Datenbank und im GIS.

Übernimmt die Datenfortführung für das gesamte Straßennetz in einem Arbeitsschritt ein Dienstleister, haben die Firmen IP SYSCON GmbH und eagle eye technologies GmbH ein gemeinsames Konzept erarbeitet, welches für die zukünftigen gemeinsamen Projekte ein standardisiertes Verfahren vorsieht. Der neue und der bisherige Datenbestand wird in seiner Gesamtheit betrachtet und an den einzelnen Straßensegmenten wird über sogenannte Flags gekennzeichnet, ob diese ersetzt, verschnitten, verändert oder unberührt bleiben. Die Daten werden dann strukturiert und aufeinander aufbauend abgelegt. Dieses Verfahren stellt einen wesentlichen Prozess in einem effektiven Erhaltungsmanagement für die kommunalen Verwaltungen in Deutschland dar.

 

GAF to provide consulting services for Water Resources Management Information System in Mozambique

GAF AG, based in Munich, together with its partner AHT, from Essen, has been awarded the contract for developing the National Integrated Water Resources Management Information System (NIWRMIS) in Mozambique.

The consulting services include a diagnosis of existing systems, user requirements consolidation for the NIWRMIS, the design and implementation of the NIWRMIS, including the data and hardware configuration, the capture, validation and migration of data to NIWRMIS, the integration of a decision support system and also institutional strengthening and know-how transfer measures.
GAF is proud to provide experienced and competent experts for this challenging project. The project team combines skills in IT and systems (system and software engineering, programming, GIS and databases) together with thematic expertise in domains such as hydrology, water quality and modelling. The project duration is 2 years plus a 1-year maintenance phase, and the total volume amounts to 1.1 million Euro. The project activities are scheduled to start in Maputo in June 2018.

Matthias Schulz - head of GAF software development and project director comments: "Information systems are not a job for just IT experts: we mobilise our combined experience in IT and geo-information, in resource management and modelling as well as in business process design and capacity building. The contract award for NIWRMIS follows a number of successful projects in Europe, Africa and Asia where GAF has set-up best-in-class, nationwide geoinformation systems.”

The contract has been awarded by the Government of Mozambique and the work will be performed for the National Directorate of Water Resources Management (DNGRB) as part of the National Water Resources Development Project (NWRDP). The project is funded by the Strategic Climate Fund managed by the World Bank.

 

Esri Deutschland stellt Weichen für die Zukunft

Die Esri Deutschland GmbH (ehemals Esri Deutschland Group GmbH) ist im Zuge eines Management Buyouts vom bisherigen Management Team gemeinsam mit Esri Inc. vollständig übernommen worden.

Die bisherigen Geschäftsführer Peter Jäger (Esri Schweiz AG), Jürgen Schomakers (Esri Deutschland GmbH) und Philipp Ullherr (Esri Deutschland Group GmbH) haben am 14. Juni 2018 gemeinsam mit Jack Dangermond (Präsident Esri Inc.) im Zuge eines Management Buyouts (MBO) sämtliche Gesellschaftsanteile der Esri Deutschland GmbH (ehemals Esri Deutschland Group GmbH) von den bisherigen Gesellschaftern übernommen und damit die Weichen für die langfristige und erfolgreiche Fortentwicklung des Plattformanbieters von Geoinformationssystemen (GIS) gestellt.

„Mit ArcGIS, unserer Plattform für die Verarbeitung von Geoinformationen, sind wir bestens für die Zukunft gerüstet. Im Umfeld von aktuellen Themen wie Digitalisierung, Big Data, künstlicher Intelligenz und Location Intelligence steigt der Bedarf an Geoinformationen“ so die neue Geschäftsführung. „Dabei konzentrieren wir uns auf unser Kerngeschäft als Spezialist für Geoinformationssysteme (GIS) und integrieren Geodaten und Geodienste in digitale Workflows. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Strategie weiterhin einen hohen Nutzen für unsere Kunden und Partner erzielen werden. Dafür stehen wir mit über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Unternehmung und den über 80 Partnerunternehmen.“

 

Hamburg sichert digitale Geodaten für die Zukunft

Vor einem Jahr hat der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) der Freien und Hansestadt Hamburg zusammen mit der AED-SICAD GmbH und der SER eGovernment Deutschland GmbH aus Berlin das Projekt Langzeitspeicherung gestartet. Nun geht es in Produktion.

Ziel ist es, ein System zur Langzeitspeicherung (LZS) für digitale Geodaten zu realisieren. Im September 2018 ist das System in Produktion gegangen. Es verwaltet in einer ersten Ausbaustufe neben den Katasterunterlagen sechs weitere Geodatenarchive mit historischen Karten und einem Gesamtvolumen von über einem Terabyte.

Die Grundlage bildet zum einen das Enterprise Content Management System (ECM) Doxis4 der SER. Es realisiert wesentliche Eigenschaften eines Langzeitspeichers wie Speichersystem- und Datenformatmigration und verhindert so effektiv das sogenannte digitale Vergessen. Auf Doxis4 setzt das GIS Portal der AED-SICAD auf, welches über sein responsives, browserbasiertes Nutzer-Interface und das integrierte User & Ressource Management (URM) eine LZS-Benutzeroberfläche bereitstellt, die auf nahezu beliebigen Ausgabegeräten genutzt werden kann und sich dem Anwender gemäß seines Rechteprofils stets genau passend darstellt.

Zum Projektstart erarbeiteten die Implementierungspartner ein Konzept, welches nicht nur die Geodaten berücksichtigt, die heute beim LGV verwaltet werden, sondern von Anfang an die Erweiterbarkeit für beliebige, neue Geodatenklassen vorsieht. Außerdem verwaltet das System zur LZS für die eigentlichen Geodaten flexibel definierbare Metadaten, sogenannte Dossiers. Während der Implementierungsphase arbeitete das Team auf einem gemeinsamen, von AED-SICAD gehosteten, Integrations- und QS-System. Dies ermöglichte eine sehr agile Entwicklung mit kurzen Reaktionszeiten. So wurde die erste Stufe im Frühjahr 2018 fertiggestellt. Nach Inbetriebnahme der Lösung bei Dataport fand der Produktivgang im September 2018 statt. Nun folgen weitere Realisierungsstufen zur Verwaltung von Geodaten mit Georeferenzierung sowie zur Aussonderung von Daten an ein Staatsarchiv.

 

LineRegister – Die Erfolgs-Leitungsauskunft wird 15 Jahre alt

Die GRINTEC GmbH aus Österreich brachte bereits 2003 eine der ersten Leitungsauskunfts-Webanwendungen für Versorgungsunternehmen auf den Markt. Heute setzen mehr als 30 Versorgungsunternehmen, darunter so mancher Marktführer, aus ganz Europa, auf LineRegister.

Die vierte Version der Anwendung besticht durch ein modernes, selbsterklärendes Design, ein übersichtliches Dashboard, eine spezielle Ansicht für mobile Endgeräte und Anbindungsmöglichkeiten an zwei deutsche Portale.

Das Dashboard zeigt den internen Mitarbeitern die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick. Interaktive Grafiken erlauben es, Drilldowns in Datensätze durchzuführen und somit detaillierte Informationen zur Performance des Systems zu erhalten. Umfangreiche Filtermöglichkeiten stellen exakt die Sicht auf die Daten zur Verfügung, welche von den internen Mitarbeitern gewünscht wird. Die neue mobile Ansicht von LineRegister ist speziell für Smartphone- und Tablet-Browser optimiert, somit kann nun vor Ort auf Auskunftsfälle zugriffen werden. Die zwei deutschen Leitungsportale von ALIZ und infreSt können direkt an LineRegister angebunden werden, wodurch Anfragen über diese Portale ohne Umwege erfolgen. GRINTEC schaut auf spannende und innovative 15 Jahre zurück und freut sich auf neue Entwicklungen und Funktionen in der Zukunft.

UMLAUFMAPPE

Vorstandswechsel GAF AG

Dr. Peter Volk übergab  Anfang Juli sein Amt an den langjährig im Vorstand des Runden Tisches aktiven Dr. Sebastian Carl.

Nach 32 Jahren Einsatz für die GAF und mehr als elf Jahren in der Funktion als Vorstand, endete das Mandat von Peter Volk planmäßig am 30.06.2018. Beginnend am 01.07.2018 übernahm Sebastian Carl das Vorstandsamt bei der GAF.
Sebastian Carl ist seit mehr als 25 Jahren bei der Firma und verantwortlich für große Teile der Firmenaktivitäten. Als studierter Agraringenieur befasste er sich in seiner Doktorarbeit mit der künstlichen Intelligenz gestützten Analyse von SAR-Daten und vertiefte sich seither unter anderem in die Analytik großer Erdbeobachtungsdatenmengen.
Peter Volk wird weiter für die GAF verfügbar sein, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und in einigen strategischen und operativen Funktionen zu unterstützen. Die GAF wird somit mit hoher Kontinuität im Management gesteuert, und steht weiterhin für eine hohe Innovation und Qualität Ihrer Dienstleistungen.

LOC Center Day 2018

Zum fünften Mal lockt das Jahrestreffen des Zentrums für Digitale Methoden für die Bebaute Umwelt (Leonhard Obermeyer Center - LOC) am 9. November an die TU München am Standort Garching.

Der Center Day ist die wichtigste Veranstaltung im LOC-Jahr. Die Konferenz richtet sich an Forscher, Entwickler und Entscheidungsträger im Bauwesen. Neue digitale Methoden bilden die Grundlage für zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Geoinformationssysteme, Building Information Modeling, 3D-Stadtmodelle und gekoppelte Simulationsmodelle.

Ziel der Veranstaltung ist es, Einblicke in aktuelle IT-Trends und Entwicklungen zu geben, um Innovationsimpulse für eine zukunftssichere Entwicklung betroffener Unternehmen, Organisationen und Institutionen zu setzen.

Angekündigt ist ein Tag voller neuer Erkenntnisse und Kontakte zur Zukunft der Digitalisierung. Die Veranstaltung findet im Institute for Advanced Study (IAS) der TUM in Garching von 11:00 bis  18:00 Uhr statt. Weitere Informationen zu den Programmdetails sind in Kürze auf der Homepage des LOC abrufbar.

Forum Digital City in Leipzig

Am 10. und 11. Oktober 2018 findet in Leipzig das 7. „Forum Digital City“ statt, veranstaltet von virtualcitySYSTEMS und CADFEM.

Interessante Beiträge zu zukunftsweisenden Anwendungen und Simulationen im 3D-Stadtmodell, bieten die Grundlage für Fragen und Diskussionen. Das 7. „Forum Digital City“ findet auch dieses Jahr im Rahmen der „CADFEM ANSYS Simulation Conference“ statt, die in den letzten Jahren mit ungefähr 800 Besuchern gut besucht war. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

TERMINE

Kommunales GIS-Forum in Neu-Ulm

20. November 2018, Anmeldung

Münchner GI-Runde 2019

14. und 15. März 2019, Programm in Kürze hier abrufbar