TISCHVORLAGE

GI-Runde 2017: Von BIM bis UAV

Der Blick auf Prozesse, in denen räumliche Daten auch ohne jede kartographische Visualisierung eine Rolle spielen, könnte man als das verbindende Element der Themen bezeichnen, die auf der diesjährigen Münchner GI-Runde eine Hauptrolle spielten. Die Stichworte dazu im Detail lauteten: Smart Cities, Building Information Modeling (BIM), Internet of Things und Copernicus.

Mit gleich zwei Keynotes bekamen die knapp 200 Besucher der diesjährigen Münchner GI-Runde des Runden Tisches GIS einen Vorgeschmack auf das Programm des zweitägigen Treffens: Jörg Blankenbach von der RWTH Aachen wie auch Bart de Lathouwer vom Open Geospatial Consortium (OGC) zeigten in ihren Präsentationen wenig bis gar keine Karten, sondern vor allem Schaubilder zu zahlreichen Datenverarbeitungsprozessen, in deren Verlauf Geodaten eine zunehmende Rolle spielen. De Lathouwer bot mit seinen Ausführungen über die Smart City Strategie des OGC dabei den Blick aus der Vogelperspektive, während Blankenbach sich mit dem Internet der Dinge befasste und damit in ein Detail des Smart City Themas hineinzoomte, so dass sich beide Vorträge gut ergänzten.
So wie bei den beiden Eröffnungsvorträgen standen auch bei vielen anderen Präsentationen die Integration oder die Analyse räumlicher und zeitlicher Daten als Teilaspekt übergeordneter Gesamtprozesse im Vordergrund. Das war zum Beispiel bei der automatisierten Detektion und Lokalisierung von Ereignissen wie etwa Erdbeben allein auf der Basis von Twitter-Daten nicht anders, als bei der Frage, wie sich topographische Geobasisdaten mithilfe von Satellitendaten wenigstens teilautomatisiert fortschreiben lassen.
Der prozessorientierte Blick fand sich auch beim Schwerpunkt BIM (Buildung Information Modeling), das sowohl in einem wissenschaftlichen, wie auch einem praxisorientierten Vortragsblock behandelt wurde. Eine wichtige Rolle spielen dabei wieder Standards, um Geodaten auf der einen und Bauwerksinformationen auf der anderen Seite sinnvoll zu verknüpfen und integriert nutzbar zu machen. Erste Ergebnisse aus den Standardisierungsgremien des OGC und des buildingSMART-Konsortiums, die sich um offene Standards im Bauwesen zur digitalen Beschreibung von Gebäudemodellen bemühen, wurden daher ebenso vorgestellt, wie BIM-Pilotprojekte, in denen der Datenaustausch zwischen GIS und BIM-Anwendungen bereits praktisch erprobt wird.
Auch bei der Frage, wie sich topographische Geobasisdaten mithilfe von Satellitendaten wenigstens teilautomatisiert fortschreiben lassen, standen die Prozesse im Fokus. Das letztgenannte Thema ist vor dem Hintergrund des Fernerkundungsprogramms Copernicus der Europäischen Union von besonderem Interesse, durch das zum Beispiel erstmals Zeitreihen bei Satellitenaufnahmen als Open Data frei zur Verfügung stehen.
Ergänzt wurde dieser spannende Blick über den Tellerrand der reinen Geoinformatik mit sehr praxisnahen Ausführungen, beispielsweise zu den Möglichkeiten der Katastervermessung mit Drohnen. Gleichwohl stand auch hier weniger das Ergebnis, als vielmehr die Herausforderungen beim Verarbeitungsprozess der Daten im Mittelpunkt.  Eine Ausstellung diverser Anbieter von Soft- und Hardware sowie die Vorstellung von Innovationen aus Unternehmen und Behörden in jeweils einem eigenen Vortragsblock rundeten das Programm der Münchner GI-Runde ab. Alle Vorträge der GI-Runde sind auch im Tagungsband nachzulesen, der von Prof. Thomas H. Kolbe, Prof. Ralf Bill und Dr. Andreas Donaubauer im Wichmann-Verlag herausgebracht wurde.

 

Förderpreise Geoinformatik 2017 vergeben

Erstmals vergab der Runde Tisch GIS e.V. seinen mit insgesamt 4000 Euro dotierten Förderpreis für herausragende Master- bzw. Doktorarbeiten in einem neuen Modus, der vorsah, dass alle von der Jury als preiswürdig nominierten Arbeiten während der Münchner GI-Runde in einem zentralen Vortragsblock von den Absolventen vorzustellen waren – und das Publikum ihre Präsentationen ebenfalls bewertete. So gab es zwei Publikumsgewinnner, von denen Jan Kinne als Preisträger im Bereich der Masterarbeiten auch das Votum der Jury hatte. Bei den Dissertationen wurde Dr. Ing. Robert Kaden mit dem Förderpreis ausgezeichnet, als Publikumssieger konnte sich Dr. Patrick Köthur freuen.

Jan Kinne (vorne links) hat in seiner Masterarbeit „The Geographic Dispersal of the German Software Industry – Geospatial Analysis and Location Pattern Modelling“ herausgefunden, dass sich Softwareunternehmen vor allem in den Randlagen städtischer Agglomerationsgebiete ansiedeln. Es besteht demnach ein direkter Zusammenhang zwischen Siedlungsstruktur und der Verteilung von Softwareunternehmen. Auf dieser Basis konnte Kinne eine Funktion modellieren, die das lokale Auftreten von Softwareunternehmen innerhalb jedes Quadratkilometers in Deutschland vorhersagt bzw. für die Softwareindustrie attraktive Regionen nennt. Grundlage seiner Analyse war die erstmalige Geokodierung des Mannheimer Unternehmenspanels (MUP), ein Datensatz zu allen Unternehmen mit Sitz in Deutschland, der vor allem auf Daten der Kreditauskunftei Creditreform basiert. Seine an der Schnittstelle von Geoinformatik und Wirtschaftswissenschaften angesiedelte Arbeit wurde mit 1500 Euro Preisgeld bedacht und erwies sich auf der Münchner GI-Runde auch als Gewinner des Publikumspreises.
Dr. Robert Kaden (vorne rechts mit Urkunde) hat in seiner vom Runden Tisch GIS mit 2500 Euro Preisgeld ausgezeichneten Dissertation Methoden entwickelt, um die Energiebedarfe von Gebäuden auf der Basis geeigneter 3D-Stadtmodelle großräumig zu berechnen. Kaden ging davon aus, dass eine starke Korrelation zwischen einer Reihe von Gebäudeinformationen, wie der geometrischen Ausprägung der Gebäude, der bauphysikalischen Zustände sowie der Gebäudenutzung mit der Anzahl der Haushalte auf der einen Seite und den Energiebedarfen auf der anderen Seite, besteht. Vor diesem Hintergrund hat er das frei verfügbare semantische 3D-Stadtmodell von Berlin um energetische Parameter auf statistischer Basis angereichert. In einer webbasierten Anwendung ist es daher nun möglich, verschiedene Varianten von Maßnahmen dynamisch und in Echtzeit zu berechnen. Damit können für jedes Gebäude Auswirkungen von Gebäudesanierungen auf den Energieverbrauch und die Energieeffizienz simuliert sowie die damit verbundenen Kosten abgeschätzt werden.
Köthur hatte sich in seiner mit dem Publikumspreis bedachten Dissertation mit neuen visuellen Analysemethoden befasst, um schneller Muster in großen Mengen von Zeit- und Geodaten zu erkennen, beispielsweise zur Untersuchung historischer Klimadaten. Insgesamt zeigten die ausgewählten Arbeiten eine breite Themenpalette. So wurde untersucht, wie sich in Trinidad und Tobago aus Mobilfunkdaten die Einzugsbereiche von Krankenhäusern ableiten lassen oder wie aus handschriftlichen Kartenskizzen möglichst automatisiert „echte“ Karten entstehen können. Andere Arbeiten analysierten kommunale Geschäftsprozesse, visualisierten historische Grenzdaten oder untersuchten die Möglichkeiten räumliche Informationen aus unterschiedlichsten Datenquellen für zeitkritische Anwendungen zu fusionieren, etwa zur Modellierung der Bewegung von Menschenmassen bei Großveranstaltungen, um frühzeitig Engpässe und Gefahrensituationen zu erkennen. Entsprechend umfangreich war die Arbeit der Jury, der unter Leitung von Professor Ralf Bill (ganz rechts) von der Universität Rostock diesmal (von links) die Professoren Jukka Krisp (Universität Augsburg) und Jörg Blankenbach (RWTH Aachen), sowie links neben Bill stehend Patrick Ole Noack (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) angehörten. In der hinteren Bildmitte: Philipp Willkomm, 2. Vorsitzender des Runden Tisches GIS e.V.

 

Geo@Aktuell mit Schwerpunkt BIM

Das Thema Building Information Modeling (BIM) steht in diesem Jahr im Mittelpunkt von Geo@Aktuell, dem Nachfolgeformat der traditionellen Expertenrunde des Runden Tisches GIS, die 2017 zum zweiten Mal stattfindet. Am 26. April heißt es deshalb „BIM mit GIS – Der Beitrag moderner Geoinformationssysteme zum Planen-Bauen 4.0“ im bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München. Direkt danach lädt der Verein zur jährlichen Mitgliederversammlung am gleichen Ort.

Einführung in BIM, BIM for Infrastructure, die Rolle der Geoinformation in BIM, die Verortung der Planung in der Realität sowie Beispielprojekte zum Thema Building Information Modeling (BIM) – das sind in diesem Jahr die Themen auf dem Programm von Geo@Aktuell, die Expertenrunde des Runden Tisches GIS, die unmittelbar vor der Jahreshauptversammlung aktuelle Trends in der Geoinformatik aufgreift. Interessenten sind herzlich eingeladen ab 9:30 bis zu einem Mittagsimbiss um 13:15 von dem Know-how der Referenten zu profitieren und ihre eigenen Fragen zu dem Thema mitzubringen. Es gibt Raum und Gelegenheit zur Diskussion und zum Networking. Tagungsort ist das bayerische Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München. Die Anmeldung ist ab sofort online möglich.
Im Anschluss am Nachmittag lädt der Runde Tisch GIS e.V. zu seiner Jahreshauptversammlung. Die Einladung nebst Tagesordnung dafür geht den Mitgliedern noch gesondert per Post zu. Interessenten des Vereins sind natürlich auch hier herzlich eingeladen, daran teilzunehmen, wenngleich natürlich ohne Stimmrecht.

 

Leitfaden Mobile GIS: Neue Version geplant

Der Runde Tisch GIS e.V. lädt Firmen, Behörden, Kommunen und Universitäten wieder zur Mitarbeit ein. Denn bis zur INTERGEO 2017 vom 26. – 28. September 2017 in Berlin soll die neue, inhaltlich erweiterte Version 3.0 des „Leitfaden mobile GIS - von der GNSS-basierten Datenerfassung bis zum Mobile Mapping“ vorliegen. Der Leitfaden Mobile GIS geht damit in die sechste Runde. Und er befriedigt eine anhaltende Nachfrage, wie die rund 12.000 Downloads der letzten fünf Auflagen zeigen.

Dieses große Interesse bestätigt den Bedarf an Informationen zu diesem Thema und fordert uns geradezu heraus, durch eine erneute Aktualisierung den praktischen Nutzen des Leitfaden zu erhalten. Seit dem Erscheinen der letzten Version sind bis zur Veröffentlichung der jetzt geplanten Version 3.0 dann knapp zwei Jahre vergangen. Angesichts der schnellen Entwicklung mobiler Technologien hat sich in dieser Zeit viel getan. Die Grundlagenkapitel zu Positionierungstechnologien (Galileo, Korrekturdienste, Indoor-Positionierung, Betriebssysteme) werden daher aktualisiert. Dies gilt ebenso für die Kataloge zu GNSS-Systemen, robuster Hardware und mobilen Softwarelösungen. Ergänzt wird das Grundlagenkapitel durch die Vorstellung mobiler Datenerfassung mit Einsatz von UAVs. Hier liegt der Fokus in der Beschreibung der Workflows und der Datenübernahme in GIS-Systeme, sowie der Vorstellung der Einsatzbereiche, bei denen diese Technologie heute schon erfolgreich genutzt wird.
Thematisch sollen neue Branchenszenarien aufgegriffen werden: Die Land- und Forstwirtschaft und das Management von Verkehrsinfrastruktur. Hier wird GNSS-basierte Positionierung für einzelne Aufgaben zumindest in großen Organisationen bereits genutzt. Der Runde Tisch GIS möchte erfolgreiche Einsatzbeispiele aufzeigen und dadurch mobile GIS-Technologien in diesen Branchen in die Breite bringen.
Alle Autoren der Fachkapitel der aktuellen Auflage, sowie alle Hersteller, die Produkte in den Hard- und Softwarekatalogen vorgestellt haben, werden wir bezüglich der Aktualisierung direkt kontaktieren. Wir freuen uns aber über jeden, der neue Beiträge liefern möchte und weisen dabei besonders auf die neuen Themen im Leitfaden hin. Bei Interesse wenden sich bitte direkt an Frau Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Die Beiträge müssen bis zum 31. Mai 2017 vorliegen. Die Auswahl der Beiträge und redaktionelle Arbeit erfolgt durch ein Redaktionsteam mit Vertretern aus Wissenschaft, Behörden und Privatwirtschaft. Die aktuelle Version des Leitfadens steht bis zur Neuausgabe weiterhin als kostenloser Download bereit.

 

Neuer Leitfaden Geodäsie und BIM

Der DVW - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. - und der Runde Tisch GIS e.V. wollen bis zur INTERGEO 2017 einen Leitfaden Geodäsie und BIM erstellen, der zukünftig als Handbuch für Vermessungs- und Bauingenieure, Geodatenmanager und Planer in Unternehmen und Verwaltung dienen soll.

Die Methode des Building Information Modeling (BIM) ist spätestens seit der Erscheinung des aktuellen Stufenplans Digitales Planen und Bauen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Einführung moderner, IT-gestützter Prozesse und Technologien bei der Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken in aller Munde. BIM soll eine verbesserte Visualisierung von Projektvarianten, deutlich weniger Planungsfehler und einen reibungsloseren Bauablauf bieten. Aber welche Rolle spielt dabei der Geodät? Wie können raumbezogene Daten und Modelle BIM-konform erfasst und in Software verwaltet, berechnet und visualisiert werden? Ändern sich die Prozesse in Hoch- und Tiefbau und welchen Einfluss hat dies auf die Ingenieurvermessung? Gibt es Seiteneffekte für das Landmanagement und welche Rolle spielen dabei die Vermessungsverwaltung und die Geodateninfrastrukturen?

Der DVW und der Runde Tisch GIS e.V. nehmen sich dieser und weiterer Fragen an und werden einen Leitfaden Geodäsie und BIM erstellen. Er soll in Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten aus der Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung erstellt werden und die praktische Umsetzung in den Fokus nehmen. Im Mittelpunkt steht deshalb die Integration von geodätischen Aufgaben und Werkzeuge mit der BIM-Methode. Folgende Themenschwerpunkte sollen daher im Leitfaden durch Praxisberichte und mit Kurzdarstellungen kommerzieller Softwarelösungen behandelt werden:

  • GIS und BIM: Wie können Bauwerksmodelle (BIM) mit Gelände, Landschafts- und 3D-Stadtmodellen (GIS) genutzt werden?
  • BIM in der Ingenieurgeodäsie: Wie wirkt sich BIM auf die ingenieurgeodätischen Leistungen Bestandsdokumentation, Absteckung und Monitoring aus? Welche Anforderungen ergeben sich bei der Planung, Entwurf, Bauausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken für Geodäten?
  • BIM im Vermessungsbüro: Welche neuen Geschäftsfelder können durch die BIM-Methode erschlossen werden?
  • Geodätische Datenerfassung für BIM und Facility Management: Wie können die Sensordaten des Laserscannings, Totalstationen und UAV in BIM integriert werden?
  • Vermessungsverwaltung und BIM: Wie kann das öffentliche Vermessungswesen von BIM und GIS profitieren?

Für die Erstellung eines erfolgreichen Leitfadens sind Ihr Knowhow und Ihre Erfahrungen gefragt. Gewünscht sind Beiträge und Berichte zu aktuellen Bau- und Planungsprojekten aus der Praxis, kommerziellen Lösungen und Produkte sowie deren Anwendung. Auch innovative Forschungsprojekte zur BIM Methode in der Geodäsie sind gefragt. Sollten Sie Interesse an einer Mitwirkung haben, so geben Sie uns bitte möglichst umgehend eine kurze Rückmeldung und senden Sie das Rückmelde-Formular an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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AUS DER LEHRWERKSTATT

Absolventen und ihre Themen

Hier stellen wir regelmäßig interessante Themen von Absolventen der Hochschulmitglieder des Runden Tisches GIS vor. Das soll zugleich die große Bandbreite möglicher Fragestellungen zeigen, die mit geographischen Daten verbunden sind. Diesmal:

Detaillierte Repräsentation des Straßenraums in 3D-Stadtmodellen von Christof Beil; TU München – Lehrstuhl für Geoinformatik; Masterarbeit

Dreidimensionale semantische Stadtmodelle werden immer häufiger für großflächige, automatische Analysen urbaner Bereiche verwendet. Bislang liegt der Fokus dabei meist auf Gebäudemodellen. Für zahlreiche Anwendungen kann jedoch auch ein genaues Straßenraummodell von Nutzen sein. Hierzu existieren allerdings zurzeit nur wenige Vorgaben. Im Rahmen dieser Arbeit werden daher zunächst vergleichbare Standards im Bereich der Straßenmodellierung untersucht und diskutiert. Anschließend werden insgesamt 16 potentielle Anwendungsfelder vorgestellt, welche von detaillierten Modellen des Straßenraums profitieren würden. Auf Grundlage bestehender Standards sowie Anforderungen an Straßenraummodelle aus Anwendersicht, wird im zentralen Kapitel der Arbeit ein Konzept zur CityGML-konformen Repräsentation des Straßenraums in verschiedenen Detailstufen erarbeitet. Im Zuge dessen wird unter anderem das Transportation-Modell des aktuell gültigen OGC-Standard CityGML2.0 hinsichtlich möglicher Weiterentwicklungen analysiert und Vorschläge für Anpassungen gemacht. Das vorgeschlagene Konzept wird abschließend für ein semantisches 3D-Stadtmodell von New York City, unter Verwendung frei verfügbarer Daten, umgesetzt. Ergebnis ist ein detailliertes 3D-Straßenraummodell für das gesamte Stadtgebiet. Dieses enthält insgesamt elf thematische Objektklassen, wie beispielsweise Straßenflächen, Gehsteige oder Verkehrsinseln, welche mit einer Vielzahl an semantischen Informationen angereichert sind. Die Arbeit im Volltext.

Modellierung intermodaler Erreichbarkeit unter Einbeziehung qualitativer Aspekte des öffentlichen und privaten Verkehrs – ein GIS-basierter Ansatz für das Land Salzburg von Anna Butzhammer, Universität Salzburg, RSA iSPACE; Masterarbeit

Der Zugang zu Mobilität und die Erreichbarkeit wichtiger Versorgungseinrichtungen, Ausbildungs- und Arbeitsstätten tragen zur sozialen und wirtschaftlichen Teilhabe bei. Aufgrund der Zunahme inter- und multimodaler Mobilitätsformen beeinflusst die Durchgängigkeit von Wegeketten zunehmend die individuelle Erreichbarkeit, insbesondere im ländlichen Raum. Die intermodale Erreichbarkeit von regionalen Zentren spiegelt somit die Versorgungsqualität der Bevölkerung wider und gibt zudem Aufschluss über die Qualität der örtlichen Verkehrsinfrastruktur.

Im Rahmen dieser Arbeit am RSA iSpace, wird ein nachvollziehbares GIS-Tool entwickelt, mit welchem die intermodale Erreichbarkeit der Bevölkerung zu regionalen Zentren im Land Salzburg flächendeckend analysiert werden kann. Räumliche Indikatoren, welche einen wesentlichen Einfluss auf die intermodale Erreichbarkeit haben, werden unter Einbeziehung einer theoretischen Diskussion ermittelt und entsprechend ihres Einflusses gewichtet: Insbesondere werden auch qualitative Aspekte des öffentlichen und privaten Verkehrs sowie vergleichende Faktoren operationalisiert. Die Verwendung einheitlicher Daten und Schnittstellen unterstützt die Übertragbarkeit des Tools.

In dieser Arbeit werden inhaltliche, methodische und technologische Bausteine entwickelt, exemplarisch angewandt und diskutiert, die in der integrativen Raum-und Verkehrsplanung als Grundlagen zu einer Verbesserung der intermodalen Erreichbarkeit beitragen. Die Arbeit im Volltext.

 

 

FERNSCHREIBEN

Geodaten zukunftssicher speichern

Geodaten unterliegen den gleichen Herausforderungen wie alle digitalen Informationen:  Archive, Behörden und Verwaltungen sind mit der Frage konfrontiert, wie Geodaten zukunftssicher gespeichert werden können. Die Archivgesetze des Bundes und der Länder verpflichten öffentliche Stellen dazu, bestimmte Daten, die nicht mehr im täglichen Gebrauch sind, einem Archiv zur Verfügung zu stellen.  Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) Hamburg erarbeitet mit AED-SICAD jetzt ein System zur Langzeitspeicherung.

Geodaten fallen in immer größerem Umfang und immer schneller an. Ebenso schnell veralten Speichermedien und Dateiformate werden inkompatibel. Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) des Landes Hamburg erstellt deshalb zusammen mit der AED-SICAD AG ein System zur Langzeitspeicherung (LZS) für digitale Geodaten. Das Bild rechts zeigt LGV-Geschäftsführer Rolf-Werner Welzel (rechts) und Dr. Thomas Englert, Vorstandsvorsitzender der AED-SICAD AG, bei der Vertragsunterzeichnung. Der LGV möchte mit dem neuen System seine statischen, digitalen Geodaten verwalten und bei Bedarf an das Staatsarchiv abgeben. Im Sinne einer zukunftssicheren Verwahrung sollen die Daten auch in 50 Jahren noch lesbar bereitgestellt werden können. Als Kooperationspartner hat AED-SICAD die SER eGovernment Deutschland GmbH aus Berlin gewonnen, eine Tochter der SERgroup Holding International GmbH.

Die von der AdV und der KLA (Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder) beschlossenen Leitlinien zur bundesweit einheitlichen Archivierung von Geobasisdaten werden damit erstmals in einem Pilotprojekt umgesetzt. Die neue Lösung wird auch den ISO-Standard OAIS berücksichtigen. In der gemeinsamen LZS-Lösung setzt die AED-SICAD ihre Standardprodukte GIS Portal mit dem User and Resource Management (URM) und dem Web Order System (WOS) sowie die SER ihr Doxis4 mit den OAIS-Modulen ein. In einer ersten von vier Lösungsstufen wird die „Inbetriebnahme des digitalen Grenznachweises“ realisiert. Die neue Produktlösung soll für alle Produzenten von Geodaten offen sein.“

 

Gebührensplitting bei der Stadt Kaufbeuren

Die Stadt Kaufbeuren arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit Lösungen von AED-SYNERGIS, um die Anforderungen zum Gebührensplitting bei der Abwassergebühr umzusetzen. Diese hatten sich nach einem entsprechenden Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) im Jahr 2003 ergeben.

Die getrennte Abwassergebühr bezeichnet einen getrennten Gebührenmaßstab für Schmutz- und Niederschlagswasser. Für die Berechnung der Niederschlagswassergebühr werden die Gebührenflächen zunächst in GeoOffice Analyst flurstückscharf erfasst bzw. aktualisiert und erste Sachdaten wie Versiegelungsart, Flurstück und Flächengröße über den GeoOffice Sachdatendialog vergeben (Bild). Daraufhin werden die erfassten oder geänderten Objekte und Sachdaten automatisch in ProOffice Gebührensplitting angelegt bzw. abgeglichen. Anschließend werden anteilige Besitzverhältnisse an Abrechnungseinheiten zugewiesen. Steht nun ein Bescheidlauf an, kann zu der Abrechnungseinheit eine Gebührenbescheidanlage erstellt werden, die neben den Berechnungen auch die Kartendarstellung beinhaltet. Diese kann vom Kassensystem der Stadt Kaufbeuren automatisch zur Rechnungsgenerierung verwendet werden.
Der Weg von der Erfassung bis zur Bescheidanlagengenerierung ist ein umfangreicher Vorgang, dessen zügige Bearbeitung einen optimierten Workflow voraussetzt. Arno Gebert, Sachgebietsleiter Anwendungsbetreuung/-entwicklung, ist überzeugt, dass der Stadt Kaufbeuren mit GeoOffice und ProOffice Werkzeuge zur Verfügung stehen, die alle Anforderungen durchgängig erfüllen.

 

Metadatenverwaltung mit Open Source Software

Das Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (LVermGeo) in Koblenz erstellt aktuell ein neues System zur Metadatenverwaltung und baut dieses auf Open-Source-Software der Bonner WhereGroup auf.

Die zentralen Anforderungen für das zu erstellende Metadatensystem sind die Verarbeitung großer Datenmengen sowie die Kompatibilität zu den nationalen und internationalen Standards. Ebenfalls wichtig sind die Datenkonsistenz im Zusammenspiel mit externen Schnittstellen und die Anpassungsmöglichkeiten an etablierte Workflows.
Für die Umsetzung setzt die WhereGroup die Open-Source-Software Metador ein, die dazu unter anderem mit einem eigenen OGC-kompatiblen Katalogdienst (CSW) erweitert wird. Dieser CSW unterstützt nicht nur die Abfrage, sondern auch das Schreiben von Metadaten (Bild). Des Weiteren wird ein anspruchsvoller Vererbungsmechanismus von Produkt- und Datenmetadaten entwickelt, der die Verwaltung der geforderten hohen Anzahl an Metadatensätzen ermöglicht. In diesem Zusammenhang wird auch die von INSPIRE vorgegebene Kopplung mit Dienstemetadaten mit einer komfortablen Lösung für das tägliche Arbeiten erweitert. Da ein Teil der Metadaten von externen Systemen erzeugt wird, ermöglicht das neue System zusätzlich die Datenkonsistenz mithilfe einer Plausibilitätsprüfung und einer Auftragsverwaltung.
Metador steht als Open-Source-Software auf Github zur Verfügung. Die kommende Version 2.1 enthält als weitreichendste Neuerung ein Plugin-System, das die Entwicklung komplexer Systeme erleichtert. Ferner sind in ihr die Formulare für Geodienste, Serien und Datensätze an die aktuellen Entwicklungen von INSPIRE und ISO sowie der GDI-DE angepasst. Eigene Metadatenprofile können leicht über zusätzliche Plugins realisiert werden.

 

Abgabe von Hauskoordinaten und Hausumringen mit novaFACTORY

Verlässliche Informationen zu Gebäuden sind essentielle Grundlage für viele Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung wie zum Beispiel Navigationsdienste, Geomarketing, Netzdokumentation oder Berechnung von Versiegelungsflächen. In Deutschland verfügen die Vermessungsverwaltungen der Länder über einen solchen Datenbestand: die amtlichen Hauskoordinaten und Hausumringe. Wenn es um die Frage geht, wie diese Daten effizient zu Kunden kommen können, bietet novaFACTORY eine maßgeschneiderte Lösung.

Betrachtet man die genannten Daten etwas genauer, so stellt man fest, dass Hausumringe in Form georeferenzierter Polygone vorliegen, während die Hauskoordinaten häufig in tabellarischer Listenform gepflegt werden. Das Modul novaFACTORY Vektor kann mit beiden genannten Datenbeständen problemlos umgehen. Georeferenzierte Polygone können problemlos als Shape-Daten mittels novaFACTORY importiert werden. Dabei kann das zugehörige Sachdatenmodell frei definiert werden. Alle Attribute der Hausumringe können übernommen werden. novaFACTORY Vektor kann aber mehr: Auch tabellarische Daten wie Hauskoordinaten werden unterstützt. Über eine beliebige CSV-Datei kann das Datenschema definiert werden (Bild).
Sollten wie im Fall der Hauskoordinaten einzelne Sachdaten als Koordinatenspalten vorliegen, so können diese flexibel zugeordnet werden. Neben der rein numerischen Definition von Koordinaten wird auch die 2D oder 3D Notation in WKT unterstützt.
Sollen schlussendlich die Daten für den Kunden bereitgestellt werden, kommen die Vorteile von novaFACTORY voll zum Tragen. Zum einen steht natürlich der gesamte Funktionsumfang zur Definition eines Abgabegebiets zur Verfügung (Polygon aus Datei oder digitalisiert, Blattschnitt, etc.), zum anderen ist eine maßgeschneiderte Abgabe über Sachdatenfilter möglich. Diese Filterung kann genutzt werden, um eine bestimmte Teilmenge des Datenbestandes abzugeben, sei es durch attributive Bedingungen oder einfach durch das Weglassen einzelner Attribute in den abzugebenden Daten. Sogar eine Anhebung der Daten auf 3D mittels regelbasierter Extrudierung ist Bestandteil von novaFACTORY Vektor.
Als Abgabeformate stehen neben FGDB, Shape und DXF auch reine Tabellen-formate wie CSV, DBF oder MS-Excel zur Verfügung. Da die Datenspeicherung von novaFACTORY Vektor auf ArcGIS Featureklassen basiert, kann der Datenzugang auch problemlos über Feature-Dienste wie WFS ermöglicht werden.Geht es also darum existierende Datenbestände wie Hauskoordinaten und Hausumringe gezielt in die Nutzung zu bringen, bietet novaFACTORY alle Möglichkeiten für einen effizienten und kundenbezogenen Workflow.

 

Papierlose Baumkontrolle mit der tablano-App

Eine kleine, aber innovative App – tablano – hilft Städten und Kommunen bei der Baumkontrolle. Mit tablano können Baumkontrolleure ihre Regelkontrollen (nach FLL-Richtlinien) ab sofort papierlos durchführen. Digitale Formulare auf dem Tablet ermöglichen eine schnelle Erfassung von verkehrsgefährdenden Schäden, Pathogenen und Mängeln. So können Daten sofort an den Innendienst weitergeleitet sowie baumpflegerische Maßnahmen empfohlen werden.

Aufwendiges Papierchaos, unübersichtliche Berichte sowie Übertragungsfehler lassen sich durch einen Umstieg auf eine mobile Arbeitsweise mit tablano vermeiden. Das Besondere daran ist die Möglichkeit, individuelle Informationen mit einem selbst gewählten Ort zu verknüpfen. Auch Benutzer ohne Tablet-Erfahrung werden sich dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche und einfachen Bedienung schnell zurechtfinden. Eine Internetverbindung ist hierbei nicht nötig. Somit eignet sich tablano ideal auch für Gebiete mit schlechter Netzabdeckung. Die vor Ort erfassten Daten können einfach zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Server synchronisiert werden. Neben hilfreicher Funktionen (Karten-und Listenansicht der Bäume, Platzierungen neuer Bäume, Einsehen und Erledigung von Aufträgen) hat der Kontrolleur die Möglichkeit, Kontrollen durch aktuelle Fotos des Baumzustandes zu vervollständigen. Zudem kann individuelles Kartenmaterial, wie zum Beispiel Orthofotos oder Flurkarten, problemlos in die App eingespielt werden.
Eine ganz besondere Erweiterung stellt die Bluetooth-Schnittstelle dar. Dadurch können externe Holzprüfsysteme via Bluetooth problemlos mit der App verbunden werden und Messungen in Sekundenschnelle aus den Messgeräten in die App übertragen werden. So hat der Kontrolleur die Sichtprüfungen und Messergebnisse zentral gesammelt und kann jederzeit auf sie zugreifen. Kommunen nutzen tablano auch zur Spielplatz- und Schachtkontrolle, Beleuchtung und den Straßenkataster. Überzeugen Sie sich selbst und melden Sie sich jetzt für eine kostenlose Testversion an.

 

UMLAUFMAPPE

FME World Tour 2017 kommt nach Deutschland

In Zusammenarbeit mit der con terra GmbH lädt die kanadische Softwareschmiede Safe Software Inc. an vier Standorten in Deutschland zur so genannten FME World Tour 2017.  Im Mittelpunkt stehen jeweils die Neuerungen und Möglichkeiten des FME-Softwarepakets zur Konvertierung von Geodaten. Je nach Standort gibt es aber individuelle Programmanteile.

Das Monitoring von Sprengerschütterungen in Berlin am 25. April, die Umstellung des Katasters nach ETRS89/ UTM in München am 26. April, Höhenlinienbeschriftungen in Frankfurt am 2. Mai und der Einsatz von FME bei der Gelsenwasser AG am 4. Mai in Köln – das sind nur einige Beispiele für die vielfältigen und je nach Veranstaltungsort auch unterschiedlichen Programmpunkte der FME World Tour 2017 die auch in Deutschland in den vier genannten Städten Station macht. Jeweils gleich ist jedoch bei allen ganztägigen Treffen die Vorstellung von Neurungen bei dem Softwarepaket zur Konvertierung von Geodaten sowie Präsentationen ihrer zahlreichen, manchmal versteckten Möglichkeiten – Stichwort: Tipps und Tricks. Eingeladen wird jeweils in entsprechende Konferenzräume zentral gelegener Hotels. Nur in Berlin ist die Botschaft von Kanada der Gastgeber. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.fme-wt.de.

 

INPIRE Konferenz 2017 in Straßburg/Kehl

Unter dem Motto „INSPIRE a digital Europe: Thinking out of the box“ lädt in diesem Jahr die INSPIRE-Konferenz vom 4. bis 8. September nach Straßburg bzw. Kehl in Baden-Württemberg ein. Seit 8. Februar und noch bis 30. April läuft der „Call for proposals“, der offizielle Aufruf zur Einreichung von Workshops, Posters und thematischen Vorträgen. Das Bundesinnenministerium unterstützt zudem Gremiensitzungen, Workshops, Tagungen und Arbeitsgruppensitzungen, die im Umfeld der Konferenz geplant werden können.

Die Beiträge für die aktive Mitgestaltung des Konferenzprogramms sollen sich den folgenden vier thematischen Schwerpunkten zuordnen lassen:

  • Applications of INSPIRE for environment and the digital society
  • Capacity building - Technologies and Training
  • The INSPIRE Maintenance and Implementation Work Programme 2017-2020
  • INSPIRE Thinking out of the box – INSPIRE innovation

Die vier Themenschwerpunkte decken allerdings ein umfangreiches Spektrum ab und lassen Spielraum zur Präsentation vielfältiger Anwendungsbeispiele, aktueller Forschungsfelder oder spezifischer Projekte. Details zu den Themenschwerpunkten, die Anforderungen für Workshops und Präsentationen sowie zum Ablauf des Auswahlerfahrens sind unter folgendem Link verfügbar: http://inspire.ec.europa.eu/conference2017/call-for-submissions. Aus den eingereichten Themenvorschlägen soll bis Ende Mai das Konferenz-Programm entstehen und Anfang Juni 2017 online veröffentlicht sein. Die Themenvorschläge können ausschließlich direkt und online über die Homepage der Konferenz eingereicht werden. Auch Sponsorenpakete und Ausstellungsflächen für interessierte Unternehmen sind im Angebot der Konferenz. Informationen dazu gibt es beim Bundesinnenministerium unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Ministerium bittet überdies um eine parallele Information an diese Mailadresse, wenn aus Deutschland Konferenzbeiträge eingereicht werden.
Um deutschen Vertretern eine zahlreiche Teilnahme an der Konferenz zu ermöglichen stellt das Innenministerium außerdem Räume für jeweils rund 30 Personen in der Fachhochschule Kehl zur Verfügung. Dort könnten parallel zu den INSPIRE-spezifischen Workshops in Kehl am 4. und 5. September zum Beispiel nationale, regionale oder kommunale Gremiensitzungen, Workshops, Tagungen und Arbeitsgruppensitzungen in zeitlicher und räumlicher Verknüpfung mit der INSPIRE-Konferenz angeboten und damit Reisekosten gebündelt werden. Wer dieses Angebot nutzen möchten, kann sich ebenfalls über obige Mailadresse informieren. Rückfragen zu allen Aspekten der Konferenz sind auch telefonisch unter 030 / 18681-12823 und -12397 im Innenministerium möglich.