INHALTVSVERZEICHNIS

 
RÜCKSCHAU
    Am Puls der Stadt heißt: smart, mobil und vernetzt
    INTERGEO 2020 – virtuelle Messepräsentation

    Nachhaltiges Bauen auf der BIM VIRTUAL 2020
    Erfolgreicher virtueller Center Day 2020
ANKÜNDIGUNG
    GI-Runde 2021: Zwei volle Tage, ein Runder Tisch. Seien Sie dabei!
 

AUS DER LEHRE
    Mixed Reality zur Visualisierung unterirdischer Leitungsnetze

    Semantic-based Geometry Refinement of 3D City Models for Testing Automated Driving
UNSERE MITGLIEDER
    Berufsbegleitender Kurs „Digital Twins for Cities“ an der TU München
BUCHVORSTELLUNG
    Geo-IT in Mobilität und Verkehr

    ArcGIS 10.8
SONSTIGES
    Social-Media-Kampagne @weltvermesserer
    
AGIT 2021 – Call for Papers läuft

   

RÜCKSCHAU

Am Puls der Stadt heißt: smart, mobil und vernetzt

Am 17. November 2020 fand das „Kommunale GIS-Forum“ als virtuelle Konferenz statt. Rund 250 Besucher nahmen teil. Das zentrale Thema: intelligente Stadtvorhaben im Kontext der Digitalisierung.
 

Städte und Kommunen stehen in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, auch bezüglich digitaler Strukturen und wachsender Datenbestände. Darauf wies Jörn von Lucke in seiner Keynote hin. Der Professor am Open Government Institute der Zeppelin Universität in Friedrichshafen stellte in seiner Keynote „Vom Europäischen Datenraum zu urbanen Datenräumen“ wichtige Handlungsfelder bei der Gestaltung des Internet der Dinge im öffentlichen Raum vor. Dazu gehören seinen Ausführungen nach die Auswahl von Objekten und Sensoren, deren intelligente Vernetzung und die Frage nach Plattformen zu deren Sammlung, Visualisierung und Analyse. Weitere Themen sind der Datenschutz und eine klare Datenstrategie.

 

 

Von Daten- und Mobilitätsbrücken

Nora Lütge zeigte in ihrem Vortrag „Ulmer Daten für den Ulmer Datenraum“ wie Daten im Realbetrieb genutzt werden. Die Stadt arbeitet mit Open Data und steckt in einem Relaunch der städtischen Geodateninfrastruktur (GDI)- und Open-Data-Plattform. Ziel ist eine stärkere Standardisierung und verbesserte Prozesse in der Automatisierung, inklusive einer optimierten Aktualisierung von Daten und deren Bereitstellung. Parallel setzen die Verantwortlichen im Zuge des Smart-City-Projekts „urbane Datenplattform“ auf die Vernetzung der Datenpotenziale von Stadtgesellschaft und -verwaltung.

In ihrem Vortrag: „MobiData BW – Bündelung von Mobilitätsdaten in Baden-Württemberg“ verdeutlichten Julia Käfer und Clemens Behr von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH das breit gefächerte Aufgabenspektrum mit Blick auf zukünftige Mobilitätslösungen. Dieses erstreckt sich von der Planung und Entwicklung von Verkehrsangeboten, über Informationssysteme zur Mobilität bis zur Förderung neuer Mobilitätbereiche. Mobilitätswandel und nachhaltige Effekte im Verkehr sollen auch über die Mobilitätsplattform „MobiData BW“ bewerkstelligt werden.

Mobilität und digitaler Zwilling

Ansgar Engbert von der Stabsstelle Klimaschutz in Herrenberg referierte über das Projekt „stadtnavi“, das als Open-Source-Projekt für eine vernetzte Mobilität in Städten, Landkreisen und Gemeinden steht. Das Ziel sind reduzierte Stickstoffbelastungen. Von Daten sowie deren Verknüpfung im Mobilitätsumfeld handelte auch der Vortrag: „Geteilte Mobilität steuern – oder einfach selber machen!“ von Katharina Schweiger und Constantin Müller, Geschäftsstelle „Digitale Agenda“ der Stadt Ulm. Als Beispiel für innovative digitale Lösungen entwickelte das Projektteam eine OpenBike-Lösung. Markus Müller und Sven Hollenbach vom Stadtmessungsamt Stuttgart, Abteilung Geoinformation und Kartografie, referierten zum Thema „Förderprojekte Mobilität und Umwelt: von der Datendrehscheibe zum Digitalen Zwilling“.

Netzwerke in Smart Cities

Christian Mayr, Leiter Technologiezentrum, bei der LEW Verteilnetz GmbH, und der Leiter Prozesse und Services der LEW Verteilnetz GmbH, Martin Thoma, präsentierten „LEW Inno.Live“. Das Tool soll die Infrastruktur und die Software-Plattform liefern, um Städte und Kommunen auf dem Weg zur intelligenten Stadt zu begleiten und Themen wie Lademanagement, Sicherheitssysteme, intelligente Lichtsteuerung, Parkplatzmanagement und Straßenmanagement zu forcieren.

Mit der Messung der Luftqualität befasste sich Anna-Laura Liebenstund, Leiterin der Geschäftsstelle NordAllianz Metropolregion München Nord. Das Pilotprojekt umfasst die Messung der Schadstoffe Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon.

Bruno Willenborg von der Technischen Universität München (TUM) befasste sich im abschließenden Beitrag mit LoRaWAN-Sensornetzwerken als Alternative zu 5G.

Das Kommunale GIS-Forum war mit rund 250 Besuchern in seiner virtuellen Variante sehr gut besucht.

Den vollständigen Bericht zum Kommunalen GIS-Forum 2020 lesen Sie hier:

https://rundertischgis.de/veranstaltungen/kommunales-gis-forum/1004-kommunales-gis-forum-2020-2.html

 

 

INTERGEO 2020 – virtuelle Messepräsentation

Vom 13. bis 15. Oktober hat der Runde Tisch GIS e.V. auf dem Gemeinschaftsstand mit der GAF AG auf der INTERGEO.digital ausgestellt. Die virtuelle Veranstaltung blieb hinter den Erwartungen zurück.

Der Runde Tisch GIS e.V. hat in diesem Jahr als Teilnehmer auf der INTERGEO.digital Flagge gezeigt. Auch das Team aus Mitarbeitern und Studierenden der TU München war auf der virtuellen Messe und Kongressveranstaltung unterwegs, um die Trends der Branche in der anschließenden „Trendanalyse“ zusammenzufassen. Die Ergebnisse werden in der zfv Heft 1 / 2021 und in der gis.Business (Kurzfassung) veröffentlicht. Die Digitalveranstaltung stellte sich für den Runden Tisch GIS e.V. als leidliche Alternative zur INTERGEO heraus. Besucherzahlen und Interaktionen am digitalen Stand blieben hinter den Erwartungen zurück. Gut angenommen wurden allerdings die Vorträge. „Wir hoffen sehr, dass wir uns im kommenden Jahr wieder auf einer Liveveranstaltung einem realen Publikum präsentieren können“, so Prof. Dr. Thomas H. Kolbe, Vorsitzender des Runden Tisch GIS e.V.
https://www.youtube.com/watch?v=813TkmJfNEA

 

 

Nachhaltiges Bauen auf der BIM VIRTUAL 2020

Der Runde Tisch GIS e.V hat gemeinsam mit dem Leonhard Obermeyer Center (LOC) an der TU München und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) einen der Schwerpunkte der diesjährigen BIM VIRTUAL mit gestaltet. Das Thema: nachhaltiges Bauen.

Den drei Akteuren oblag die Programmgestaltung zweier Sessions. Sie wählten als Überschriften: „Digital Methods for sustainable cities & infrastructure“ sowie „Digital methods for sustainable buildings“. Die Perspektive der Vorträge reichte daher von nachhaltigen Regionen und Städten bis hin zu nachhaltigen Gebäuden und deren Betrieb. Die Präsentationen waren gut besucht: Durchschnittlich schauten rund 250 Zuschauer gleichzeitig zu. Es gab etwa 2.000 Gesamtansichten. Die durchschnittliche Verweildauer der Zuschauer lag bei 26 Minuten. Jürgen Utz (DGNB Akademie) und Kasimir Forth (LOC) führten in die Thematik „Digitization and sustainability for the built environment.“ zu Beginn der Sessions ein.

Das Netzwerk des Runden Tisch GIS e.V. steuerte die folgenden Beiträge bei:

 

Dr. Stefan Trometer ( Virtual City Systems GmbH) sprach zum Thema: „Using urban simulation to design more sustainable cities“. Darin beschreibt Trometer, wie semantische 3D-Stadtmodelle dazu beitragen, nachhaltige und lebenswerte Städte zu planen. Trometer zeigte am Beispiel Helsinki, wie eine städtische Simulationsplattform schon im frühen Stadium Planungen optimiert und mit BIM zu konkreten Bauplanungen vernetzt werden kann. Themen wie Solarpotenzialanalysen oder Gasausbreitung sind mit 3D-Modellen bestens zu bewältigen.


 

 

 

Bruno Willenborg, Lehrstuhl für Geoinformatik an der TUM, berichtete in seinem Vortrag „GIS-based PV potential of cities“ über großflächige, cloudbasierte GIS-Analysen der Potenziale von Photovoltaik.

 

 

 

 

 

 

 

Über „Integration von BIM und GIS in der Umweltplanung anhand der Deutschen Bahn“ berichtete Laura Wilhelm, Environmental Planner bei der DB Engineering & Consulting. Sie zeigte in ihrem Vortrag, der sich auf die Ergebnisse ihrer Masterarbeit stützte, wie ein standardisiertes, umfassendes Datenmodell als einheitliche Planungsgrundlage für die Umweltplanung erstellt werden kann.

 




 

 

Anne-Kathrin Birkenbeul, Consultant bei der con terra GmbH sprach in ihrer Präsentation über „BIM-GIS-Datenintegration: Der einfache Weg, mit dem man mehr erreicht.“ Anhand von Beispielen aus einem Verkehrsprojekt und der Ver- und Entsorgung zeigte sie, wie die Plattform FME bei der Aufbereitung der Daten zum Einsatz kommt.

 




 

 

„BIM for Facility Management“ lautete der Vortragstitel von Wolfgang Haller, Head of Technical Documentation am Munich Airport. Der Referent zeigte, welche Daten am Münchner Flughafen für das Facility Management (FM) vorliegen. Der Fokus lag auf BIM-Daten. Die Technische Dokumentation hat eine Datenbank mit über einer Million Assets für das FM aufgebaut. Das System 'VisMan' soll den Support mit grafischen Daten verbessern.

 

 


 

 

Erfolgreicher virtueller Center Day 2020

Aufgrund der COVID19-Lage fand der Center Day des Leonhard Obermeyer Centers in diesem Jahr virtuell statt. Themen waren unter anderem Datenstandards, Digitale Zwillinge, GIS, Gamification und BIM.

TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas Hofmann hieß alle Teilnehmer, Unterstützer und Partner herzlich willkommen, bevor Prof. Dr. André Borrmann die Highlights aus dem vergangenen Jahr vorstellte. Im Anschluss sprach Léon van Berlo, Technischer Direktor von buildingSMART International, über die Zukunft von offenen Datenstandards. In den beiden anschließenden Sessions referierten wissenschaftliche Mitarbeiter der beteiligten LOC-Lehrstühle über aktuelle Forschungsprojekte in den Bereichen Digitaler Zwilling im Hochbau und Infrastrukturbau, GIS, Gamification sowie BIM und automatisierter Baustelle mithilfe von KI-Methoden. In den Pausen konnten die Diskussionen zwischen Vortragenden und Zuhörern in Breakout-Rooms weiter vertieft werden. Durch das virtuelle Format wurden neben zahlreichen nationalen auch erstmalig internationale Zuhörer von vier verschiedenen Kontinenten erreicht.

https://www.loc.tum.de/center-day/2020/

 

 

 

ANKÜNDIGUNG

GI-Runde 2021: Zwei volle Tage, ein Runder Tisch. Seien Sie dabei!

Am 23. und 24. März 2021 ist der Tisch der Münchner GI-Runde opulent gedeckt. Das Programm verspricht renommierte Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie eine Vielfalt an aktuellen Fachthemen. Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung kommen auch 2021 zusammen, um Innovationen live zu gestalten. Beteiligen Sie sich: Die Anmeldung ist eröffnet. Sponsoringpakete sowie Teilnahme am Innovationsforum können schon jetzt gebucht werden.

Die Münchner GI-Runde wird als Online-Konferenz stattfinden. Die Teilnehmer werden im Februar darüber informiert, welche Konferenzplattform zum Einsatz kommen wird.

Programm steht:

Inhaltlich beschäftigt sich die 8. Münchner GI-Runde mit den Themenblöcken Normung/Interoperabilität, 3D, GIS und BIM, Geo-Algorithmen für Big Geospatial Geodata, Geodateninfrastrukturen, vernetze Mobilität und Mobile GIS. Umrahmt wird das Vortragsprogramm von der Präsentation der Finalisten im Förderpreis Geoinformatik. Die Wahl der Gewinner im Wettbewerb um den mit insgesamt 4.000 Euro dotierten Förderpreis Geoinformatik entscheiden die Teilnehmer mit. Sponsorenpräsentationen bieten Unternehmen Raum, sich prominent in Szene zu setzen. Neben Wissenschafts- und Praxisforen bietet das Innovationsforum eine besondere Bühne. Kleine und mittlere Unternehmen können hier ihre innovativen Lösungen in 7-minütigen Vorträgen präsentieren. Bewerben Sie sich schon jetzt um einen der Vortragsslots. Das Sponsorenpaket enthält mehrere Videoeinspieler, einen eigenen 20-minütigen Vortragsslot zur freien redaktionellen Gestaltung sowie eine Präsentation in der Eröffnungsveranstaltung der Münchner GI-Runde. Bewerben Sei sich schon jetzt als Sponsor und erreichen Sie eine breite Anwender-Community.

Buchen sie schon jetzt Ihr Ticket!

Weitere Informationen und Teilnahme unter Münchner GI-Runde.

https://rundertischgis.de/veranstaltungen/m%C3%BCnchner-gi-runde.html

 

 

AUS DER LEHRE

Mixed Reality zur Visualisierung unterirdischer Leitungsnetze

In der UNIGIS Masterthesis „Mixed Reality zur Visualisierung unterirdischer Leitungsnetze“ stellt Nadja Ohse Mixed Reality-Verfahren für die Visualisierung von Leitungsnetzen vor.

Leitungsnetze müssen zur Gewährleistung eines störungsfreien Betriebes in Plänen dargestellt werden. Die notwendige Abstraktion und Generalisierung der 2D-Pläne erfordert eine komplexe mentale Transformation vor Ort durch erfahrenes Fachpersonal zur anwendungsspezifischen und sachkundigen Interpretation. Dabei entsteht ein hohes Risiko an Fehlinterpretation, Ausfälle und Schäden sind die Folge. Entwicklungen im Bereich von Mixed Reality haben das Potenzial, die Risiken durch die Verknüpfung von Realität und Virtualität zu reduzieren. Die Masterarbeit knüpft an diese Thematik an und beantwortet die Leitfrage, ob Mixed Reality für die Visualisierung von Leitungsnetzen angewendet werden kann und der Nachweis in Form eines Prototyps möglich ist. Dadurch soll eine Vereinfachung bei der vor-Ort-Erkennung von Leitungsnetzen erreicht werden, um Kosten zu senken und Sicherheit zu erhöhen. Für den Prototyp wurde die erste Generation der Microsoft HoloLens mit einem GPS-Gerät verbunden. Als Ausgangsdaten wurden zweidimensionale Leitungsdaten mithilfe eines DGMs in ein 3D-Modell transformiert.

Anschließend wurde mithilfe der Entwicklungsumgebungen Unity und Visual Studio eine Anwendung zur Visualisierung eines Leitungsstranges erstellt. Die Ergebnisse mehrerer Testfälle zeigten, dass die bildgebende Technologie der Mixed Reality für die Visualisierung von Leitungsnetzen angewendet werden kann. Der Prototyp konnte die geforderten Funktionen somit erfüllen. 

Link zur Master Thesis: http://unigis.sbg.ac.at/files/Mastertheses/Full/105144.pdf

 

 

Semantic-based Geometry Refinement of 3D City Models for Testing Automated Driving

Masterarbeit von Olaf Wysocki, Lehrstuhl für Geoinformatik an der TU München

The testing of automated driving functions has to be improved in order to allow for a broad usage of automated and autonomous vehicles on public roads. The current approach assumes that a testing field for such cars can and should be a virtual representation of a real-world scene. In order to create 3D maps, point clouds acquired in aerial and mobile mapping campaigns are often utilised. However, available automatic methods for 3D models creation do not completely fulfil simulations’ demanded requirements. Those models either lack detailed geometry representations or have poor semantics. The models which are manually created cover those gaps but time-consuming modelling process prevents scaling of 3D maps for wider areas. The recent trends in 3D maps creation focus on reconstructing objects without taking into account semantics and geo-contextual information of already created 3D maps. Therefore, the goal of this work was to create a method which allows to automatically enhance the geometry of existing 3D road space models by means of available point clouds. The methodology is based on novel approaches from fields of geoinformatics and photogrammetry which are inevitable to achieve the goals of the project. The FME software serves as a backbone of the project where LASTools, Python scripts and the external software MeshLabServer are integrated. Thus, the whole processing and reconstruction workflow is steered by one software. Validation of the methodology and visualisation of results are performed in the state-of-the-art city models managing tool 3D City Database suite and the game engine Unreal Engine which is used in automated driving simulators like CARLA.

Link to the Master’s Thesis: https://mediatum.ub.tum.de/1535884?show_id=1580077

 

UNSERE MITGLIEDER

Berufsbegleitender Kurs „Digital Twins for Cities“ an der TU München

Im Sommersemester 2021 findet an der TU München erstmalig der berufsbegleitende Zertifikatskurs „Digital Twins for Cities“ statt. Der Kurs versetzt die Teilnehmer in die Lage, innovative Lösungen in der Stadt-, Verkehrs,- und Landschaftsplanung umzusetzen.

Der Digitale Zwilling – Digital Twin – einer Stadt ist das virtuelle Abbild von Gebäuden, Straßenzügen, ganzen Stadtquartieren und ihrer Umwelt. Er dient als Basis für Entscheidungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Sicherheit und Lebensqualität. Eine Vielzahl von Daten aus unterschiedlichsten Quellen ergänzt den virtuellen Zwilling zu einem wertvollen Planungsinstrument, das jederzeit aktuelle Informationen und Prognosen liefern kann. Einzigartig für dieses Programm ist der themen- und fakultätsübergreifende Ansatz: Digitale Stadtmodellierung, digitales Planen und sowie Anwendungen aus den Bereichen Mobilität, Umwelt und Wohnen. Zielgruppe sind Führungskräfte und Projektmanager aus Stadtplanung und Architektur, Planungsverantwortliche Mitarbeiter kommunaler Träger, Fachkräfte aus den Bereichen Smart City, Vermessung und Geoinformation. Digital Twins for Cities beginnt ist im März 2021. Noch sind Plätze frei.

 

BUCHVORSTELLUNG

Geo-IT in Mobilität und Verkehr

Geoinformatik als Grundlage für moderne Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement.

im Zuge der einsetzenden Mobilitätstransformation insbesondere in den Städten und Ballungsräumen zeigt sich heute ein notwendiges Zusammenwirken verschiedener Fachdomänen, um den dynamischen Entwicklungen und Herausforderungen in Verkehr und Mobilität zu begegnen. Raumbezogene Informationen und die Geoinformatik haben sich dabei in den letzten Jahren als Schlüsseltechnologie im Mobilitätmanagement und der Verkehrsplanung etabliert. Das Werk gliedert sich in zwei Teile. Im Grundlagenteil erfolgt zunächst ein allgemeiner Überblick zur Rolle von Geo-IT in Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement. Der Praxisteil beschäftigt sich unter anderem mit der Stadt der Zukunft, Smart Mobility, Verkehrsmanagement, Umweltverbünde als multimodale Systeme, Reorganisation des Straßenraumes, aktive Mobilität im Kontext der Gesundheitsvorsorge, Begegnungszonen, Sharing-Konzepte und deren Potenziale sowie autonomes Fahren. AutorInnen aus Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Verwaltung der gesamten DACH-Region tragen zu diesem Fachbuch „Geo-IT in Mobilität und Verkehr“ bei.

https://www.vde-verlag.de/buecher/537682/geo-it-in-mobilitaet-und-verkehr.html

ArcGIS 10.8

Das deutschsprachige Handbuch für ArcGIS Desktop Basic und Standard inklusive Einstieg in ArcGIS Online.

Dieses Werk richtet sich an alle, die einen schnellen praxisbezogenen Einstieg in ArcGIS 10.8 suchen. Es eignet sich als begleitendes Buch für Schulungen und Praxisseminare sowie für Studierende, die im Rahmen ihres Studiums mit ArcGIS arbeiten wollen. Für erfahrene Anwender sind viele Tipps und Workflows enthalten, die so möglicherweise noch nicht bekannt waren.

 

 

 

 

 

 

Das Buch bietet:
• einen systematischen Überblick zur Software ArcGIS Desktop 10.8, wobei die Funktionalitäten der Standard-Lizenz besonders gekennzeichnet sind
• ausführliche Informationen zu den Datenformaten Shapefile und Geodatabase
• ein umfangreiches Kapitel inkl. Checkliste zu Koordinatensystemen und Transformationen, auch für Österreich und die Schweiz
• eigene Kapitel zu den Themenbereichen ArcToolbox, Python, ArcPy und den ModelBuilder
• eine Einführung in ArcGIS Online inkl. einer Übung zur mobilen Datenerfassung
• eine Einführung in die ArcGIS Erweiterungen 3D Analyst, Spatial Analyst sowie ArcGIS Publisher und ArcReader
• ein Kapitel und eine Übung zur Erweiterung
• „GISconnector for Excel" • einen Überblick zu amtlichen Geodaten
• die Vorstellung von offenen Geodaten am Beispiel des Portals Open.NRW
• zahlreiche Tipps und Tricks, beruhend auf jahrelanger Projekterfahrung aus der Praxis und aus dem Support der GI Geoinformatik GmbH
• über 900 Seiten, ca. 600 farbige Abbildungen und 30 Tabellen
• 13 Übungskapitel auf 230 Seiten Die Inhalte des Buchs sind auch für die ArcGIS Versionen ab 10.0 verwendbar.

https://www.vde-verlag.de/buecher/537696/arcgis-10-8.html

https://www.vde-verlag.de/buecher/537682/geo-it-in-mobilitaet-und-verkehr.html

 

SONSTIGES

Social-Media-Kampagne @weltvermesserer

Die InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG) – Allianz von BDVI, DVW und VDV – geht unter die @weltvermesserer. Mit ihrer Nachwuchskampagne wirbt die IGG für den Berufseinstieg in der Geodäsie

Die Botschaft, sich etwas näher mit dem Thema der Vermessung und Geodäsie zu beschäftigen, soll Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe vermittelt werden: „Du willst etwas Eigenes, Sichtbares erschaffen, nachhaltig und umweltfreundlich arbeiten? Du interessierst dich für die digitale Welt von morgen, bist gern sportlich im Gelände unterwegs und neugierig auf die große, weite Welt? Dann bist du in der Vermessung genau richtig. Wir suchen die „Weltvermesserer“ von morgen!“ Der Instagram-Kanal @weltvermesserer ist seit kurzem online.

Unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie Marlene Rybka gern interessante LINKs, Bilder oder kurze Video-Clips zu spannenden Themen vorschlagen oder zukommen lassen.

Folgen, liken, teilen und kommentieren Sie gerne den neuen Insta-Account @weltvermesserer.

 

 

AGIT 2021 – Call for Papers läuft

Vom 5. bis 9. Juli 2021 wird die AGIT 2021 in Salzburg stattfinden. Abweichungen vom Präsenzformat werden bis zum 16.3.2021 bekanntgegeben. Der Call for Papers des Symposiums ist eröffnet.
 

Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Anwendung – sie alle treffen sich jährlich auf dem Treffpunkt für Innovation, Vernetzung und Weiterbildung der Geoinformation. Wer am Programm der AGIT2021 aktiv mitgestalten möchte, kann das passende Format für sich auswählen: Ob wissenschaftlicher Fachvortrag, praxisnaher Workshop, oder Posterpräsentation – die AGIT bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Präsentationsmöglichkeiten! Der Call for Papers ist bis zum 1. Februar 2021 geöffnet.

 

 

 

 

Gefragt sind Einreichungen zu einem breiten Themen- und Methodenspektrum:

Themen:
Digitale Verwaltung und kommunale Herausforderungen
Geoinformation im Gesundheitswesen
GeoIT in Mobilität und Verkehr
Planung: Lebenswerte Städte und Urbaner Wandel
Schutzgebiete und Nationalparks
Umwelt- und Naturschutz

Methoden:
Angewandte Geoinformatik | GIScience
Artificial Intelligence & Machine Learning in GIS
Big Data Analytics: Data Cubes und Services
Dynamische Modellierung und Simulation
Fernerkundung und Bildverarbeitung
Freie Geodaten und OpenSource GI-Software
Spatial Data Science & Big data Analytics
UAS, Laserscanning, Positionierungstechniken

Die Möglichkeit zur Beitragseinreichung sowie alle Details dazu finden Sie online auf http://www.agit.at/call.