Überblick

Runder Tisch GIS

Der Runde Tisch GIS e.V. ist eines der größten ehrenamtlich organisierten Netzwerke zum Thema Geoinformation in Deutschland. Das Dreieck aus Behörden, Unternehmen und Wissenschaft, in dem sich die Geoinformationswirtschaft gewöhnlich bewegt, wird beim Runden Tisch GIS zum Kreis, in dem alle Beteiligten gleichberechtigt ihr Know-how einbringen und ihre Interessen austauschen können. Der Runde Tisch GIS fördert so den Dialog und die Kooperation, wann immer es um den Umgang mit raumbezogenen Daten und Diensten und den dafür notwendigen speziellen Softwarelösungen geht. Die knapp 200 Mitglieder des Runden Tisches GIS kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wenngleich mit deutlichem Schwerpunkt aus Bayern und Baden-Württemberg. Bei uns engagieren sich persönliche Mitglieder, wissenschaftliche Einrichtungen, Behörden und zahlreiche Unternehmen. Und vielleicht bald auch Sie?

Unsere Ziele

Wissenstransfer und Netzwerke knüpfen, das sind die wichtigsten Ziele des Runden Tisches GIS e.V. Beides gehört nahezu untrennbar zusammen. Denn nur, weil wir in unseren Netzwerken Know-how aus Unternehmen, Behörden und Wissenschaften zusammen bringen, gelingt der gegenseitige Transfer von Wissen: Aus der Wissenschaft in die Unternehmen, von den Unternehmen zu Behörden, aus den Behörden in die Wissenschaft und nicht zuletzt auch in Politik und öffentliche Entscheidungsgremien. In den Kompetenzpools des Runden Tisches GIS wird der angestrebte Wissenstransfer nicht nur in Form von Fortbildungen, Veranstaltungen und Publikationen öffentlich sichtbar. Die daran aktiv Beteiligten profitieren noch zusätzlich vom informellen Wissensaustausch in den damit verbundenen Prozessen. Die Organisationstreffen vor Veranstaltungen, die gemeinsame Themenentwicklung der Leitfäden – jedesmal lernen die Beteiligten auch etwas darüber, wie andere arbeiten, denken und an Themen herangehen.

Vier Standbeine für den Runden Tisch GIS

Aus-und Weiterbildung

Der Runde Tisch GIS organisiert regelmäßig Schulungen und Seminare. Das Spektrum reicht dabei von Anwendersoftware über spezielle Technologiethemen bis zu fachübergreifenden Fragen im GIS-Umfeld. Als Mitglied können Sie das Schulungsprogramm nicht nur aktiv mitgestalten, sondern auch zu Sonderkonditionen daran teilnehmen. Darüber hinaus bringt der Verein in jährlich stattfindenden Expertenrunden Anbieter, Anwender und Wissenschaft zu aktuellen Themen zusammen. Und nicht zuletzt lädt der Runde Tisch GIS in jedem Frühjahr zwei Tage zur großen Münchner GI-Runde. Diese hochkarätige Fachkonferenz firmierte 18 mal als Fortbildungsseminar des Runden Tisches GIS und ist seit rund zwei Jahrzehnten einer der wichtigsten Treffpunkte der Geoinformationsbranche. Auch dabei genießen Mitglieder Sonderkonditionen.

Nachwuchsförderung

Wir fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs, sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Der dank tatkräftiger Sponsoren mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Förderpreis Geoinformatik des Runden Tisches GIS zeichnet herausragende Dissertationen und Masterarbeiten aus. Zudem fördert und begleitet der Runde Tisch GIS Besuche von Studenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie jungen Mitarbeitern aus Behörden und Unternehmen auf internationalen und nationalen Messen und Fachkongressen wie der Europäischen INSPIRE-Konferenz oder der Intergeo und kann durch sein Netzwerk angehende Absolventen mit Unternehmen und Behörden für Praktika und Abschlussarbeiten zusammen bringen. Eine Jobbörse ist ebenfalls im Angebot. Bei alldem sind unserer Mitglieder stets die ersten.

Projektarbeit

Konkrete Aufgaben stellt sich der Runde Tisch GIS in Form von Projekten, gerne in Kooperation mit einzelnen Mitgliedern und anderen Netzwerken. Das können praktische Förder- und Entwicklungsprojekte sein, etwa um nationale und europäische Datenstandards zu etablieren – Stichwort OGC / INSPIRE / GDI –, das kann die Arbeit an Leitfäden und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit neuen Technologietrends sein oder es sind regelrechte Auftragsprojekte, bei denen die wissenschaftliche Reputation und Neutralität des Runden Tisches GIS gefragt ist, zum Beispiel bei der jährlichen Trendanalyse der Intergeo, bei der aus zahlreichen Experteninterviews ein Gesamtbild der aktuellen Entwicklungen gezeichnet wird. Als Mitglied können Sie an Projekten nicht nur mitarbeiten, sondern sie auch anregen und gestalten.

Kompetenzpools

Um Themen schnell aufzugreifen und nachhaltig zu verfolgen, setzt der Runde Tisch GIS auf so genannte Kompetenzpools. Das ist nicht einfach nur ein anderes Wort für „Arbeitskreis“. Denn Kompetenzpools sind keine geschlossenen, permanenten Gruppen, sondern bilden vielmehr temporäre thematische Schwerpunkte, an denen sich sogar Nicht-Mitglieder nach Bedarf und zeitlich begrenzt beteiligen können. Allerdings obliegt die Verantwortung für einen Kompetenzpool stets einem Mitglied des Runden Tisches GIS. Sie wollen ein Thema voran bringen und suchen Mitstreiter und ein Netzwerk? Als Mitglied des Runden Tisches GIS können Sie dafür einen Kompetenzpool etablieren.

 

Vorstand

(v.l.n.r.: Dr. Aringer, Prof. Kolbe, Schleyer, Koneberg, Willkomm, Dr. Brand)

 

Beirat

Die Beiratsmitglieder des Runder Tisch GIS e.V. verstehen sich dem Vorstand gegenüber als neutrale, unabhängige und kritische Berater und geben das Ergebnis ihrer Beratungen in Form von Empfehlungen an den Vorstand weiter.

Die Beiratsmitglieder sind:

Der Beirat hat die Aufgabe
  • den Vorstand in der strategischen Ausrichtung des Vereins zu beraten,
  • zu fördernde Projekte dem Vorstand vorzuschlagen bzw. den Vorstand bei der Auswahl der Projekte zu beraten,
  • die Definition der Projektziele abzustimmen,
  • die Klärung der Nutzungsrechte durchzuführen und
  • die Projektabwicklung zu begleiten.
 

Ehrenmitglieder

Die Ehrenmitgliedschaft des Runden Tisches GIS e.V. ist eine Wertschätzung der Mitglieder, die sich durch eine langjährigere Vereinstätigkeit, herausragende Leistungen und Verdienste ausgezeichnet haben und die Wirkung nach Außen bzw. das Ansehen des Runden Tisches GIS e.V. wesentlich prägten.

Unsere Ehrenmitglieder sind:

  • Bürgermeister Dieter Fischer aus Burgberg (Gründungsmitglied ), seit 2010
  • Horst Gotthardt, seit 2012
  • Wilfried Kopperschmidt, seit 2012
  • Hans Braun (M.O.S.S. Computer Graphik Systeme GmbH), seit 2013
  • Hansförg Schönherr (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg), seit 2013
  • Michael Sittard (Esri Deutschland GmbH), seit 2013

Im Mai 2015 fasste die Mitgliederversammlung den einstimmigen Beschluss, den langjährigen Vorstandsvorsitzende des Runden Tisches GIS e.V. Prof. Dr. Matthäus Schilcher zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Auf dem kommunalen GIS-Forum im November 2015 nutzte man die Gelegenheit, den Titel auch offiziell zu verleihen.

Verleihung der Urkunde an Prof. Dr. Matthäus Schilcher

 

Kompetenzpools

Um Themen schnell aufzugreifen und nachhaltig zu verfolgen, setzt der Runde Tisch GIS auf so genannte Kompetenzpools. Das ist nicht einfach nur ein anderes Wort für „Arbeitskreis“. Denn Kompetenzpools sind keine geschlossenen, permanenten Gruppen, sondern bilden vielmehr temporäre thematische Schwerpunkte, an denen sich sogar Nicht-Mitglieder nach Bedarf und zeitlich begrenzt beteiligen können. Allerdings obliegt die Verantwortung für einen Kompetenzpool stets einem Mitglied des Runden Tisches GIS. Sie wollen ein Thema voran bringen und suchen Mitstreiter und ein Netzwerk? Als Mitglied des Runden Tisches GIS können Sie dafür einen Kompetenzpool etablieren. Die aktuellen Themen sind:

Mobile GIS und Sicherheit

Moderne Positionierungstechnologien, Apps und Touchscreens ermöglichen heute neue Ansätze bei mobilen GIS-Lösungen, die einerseits professionelle Ansprüche erfüllen und andererseits nicht nur von GIS-Experten bedient werden. Gleichzeitig haben Smartphones den Alltag revolutioniert: Ihre Steuerung mit Gesten und Fingerbewegungen und die Idee, Funktionen in intuitiv bedienbare Apps zu verpacken, haben das mobile Internet zu einem bequemen und selbstverständlichen Alltagsbegleiter gemacht. Diese Innovationen aus dem Massenmarkt erreichen derzeit auch die spezialisierten Arbeitsbereiche. Das betrifft bei mobilen GIS-Lösungen ein Geschäftsfeld, das auch in der Vergangenheit schon technologiegetrieben war, jedoch bisher nicht in dieser Geschwindigkeit auf Veränderungen reagieren musste. Das führt zu widersprüchlichen Entwicklungen: Einfache Mapping- und Routinganwendungen sind längst Standardtechnologien für jedermann. Im Bereich professioneller GIS-Projekte haben mobile Anwendungen aber häufig noch Nachholbedarf in Sachen einfacher und intuitiver Bedienung. Vor diesem Hintergrund hat sich der Kompetenzpool „Mobiles GIS & Sicherheit“ gebildet. Das gemeinsame Know-how der Beteiligten aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft soll bei der Orientierung in diesem Themengebiet helfen und das Zusammenspiel der einzelnen Technologiebausteine in den Fokus rücken. Der 2013 neu entstandene Kompetenzpool verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Ein regelmäßig aktualisierter kostenloser Leitfaden „Mobiles GIS“ (www.rundertischgis.de/leitfaden-mobile) bietet einen umfassenden Überblick zu den aktuellen Entwicklungen mobiler Lösungen von der Erfassung bis zur Bereitstellung räumlicher Daten.
  • Gestaltung von Themenblöcken und Ansprache von Referenten für Fachveranstaltungen der GIS-Branche und insbesondere des Runden Tisches GIS.
  • Entwicklung von Schulungstagen und Seminaren im Rahmen des Fortbildungsprogramms des Runden Tisches GIS.
  • Abstimmung und Betreuung von Abschlussarbeiten zu entsprechenden Themen im Studiengang Geoinformatik der Universität Augsburg.
  • Vernetzung der Akteure auf Branchentreffen und durch eigene Veranstaltungen.

Kompetenzpool Stadt 3D++ - Stadtmodelle und ihre Anwendungen

Dreidimensionale Stadtmodelldaten stehen heute in immer größerem Maße aktuell und flächendeckend zur Verfügung. Sie machen neue oder erweiterte Auswerte- und Analysemöglichkeiten für zahlreiche Fragestellungen möglich: Themen wie Lärmsimulation, die Berechnung von Energiebedarfen oder Bruttogrundflächen sowie diverse Planungsfragen von der Stadtentwicklung bis zum Windpark sind dabei nur Beispiele möglicher Anwendungsfelder. Doch im Unterschied zu den langjährig etablierten 2D-Geodaten sind 3D-Geodaten noch sehr heterogen und den Anwendern fehlen Erfahrungswerte und Kriterienkataloge für die Verwendbarkeit der Daten. Für den professionellen und sicheren Gebrauch sind noch zahlreiche Fragen ungeklärt: Welche Auswirkungen haben bestimmte Qualitätsparameter von 3D-Daten auf die aus Ihnen abgeleiteten Ergebnisse? Wie pflanzen sich Fehler fort? Welche Auswirkungen haben bewusste Vereinfachungen, Aggregierungen und statistische Annahmen auf abgeleitete Ergebnisse? Bei all diesen Aspekten kann der Runde Tisch GIS als neutrale und unabhängige Instanz Unterstützung leisten. Unser Anspruch dabei ist – ganz im Sinne eines Runden Tisches – alle wichtigen Akteure zu beteiligen:

  • Vermessungs-Verwaltungen der Länder und große Kommunen: Hier stellen sich Aufgaben auf dem Feld der Datenbereitstellung – das Stichwort lautet 3D-GDI.
  • Fachbehörden und kleinere Kommunen: Hier sind Hinweise zum qualitätsgesicherten Gebrauch von Daten gesucht, zum Beispiel für Umweltsimulationen.
  • GIS-Dienstleister und Softwarehersteller: Wie sehen die Schwerpunkte der künftigen Entwicklungen aus? Welches Know-how brauchen die Firmen?
  • Energieversorger: Der Aufbau intelligenter Stromnetze und energieeffizienter Städte ist die aktuelle Herausforderung. Wie können 3D-Stadtmodelle zum optimalen Werkzeug dafür werden?
  • Hochschulen: Wo liegen Forschungspotenziale und -bedarfe?

Kompetenzpool Geodateninfrastrukturen

Die Vernetzung von Daten und Wissen über die klassischen Grenzen von Fachbehörden hinaus ist die Kernidee dessen, was technisch Geodateninfrastruktur (GDI) genannt wird. Die Europäische Union treibt diesen Prozess aus guten Gründen voran: Wer in einem europäischen Binnenmarkt einheitliche Sozial- und Umweltstandards etablieren möchte, braucht Werkzeuge, um zum Beispiel Umweltdaten und Informationen zur Demographie mit der Siedlungsentwicklung schnell und qualitätsgesichert zusammenbringen zu können. Und weil Geodaten sehr häufig der Schlüssel sind, um Informationen aus zahlreichen Quellen durch ihren Raumbezug zu verknüpfen, sind INSPIRE und die darin eingebetteten nationalen GDIs wichtige Bausteine für die europäische Zukunft und der Digitalen Agenda für Europa. Das stellt die beteiligten Akteure und vor allem die Kommunen vor große Herausforderungen, zumal Europa weit weg ist und das aktuelle Budget klein. Doch von funktionierenden Geodateninfrastrukturen können Wirtschaft und Verwaltung unmittelbar vor Ort profitieren. Der Runde Tisch GIS will mit diesem Kompetenzpool daher technische Aspekte ebenso behandeln, wie die Frage nach dem Nutzen. Das zeigen unsere zahlreichen Aktivitäten in der Vergangenheit und die Planungen künftiger Aktionen:

  • Kommunales GIS-Forum im November in Neu-Ulm
  • Projekt länderübergreifende Datennutzung am Beispiel Ulm / Neu-Ulm
  • Vernetzung der GIS- und GDI-Akteure durch die Gestaltung von Themenblöcken und die aktive Teilnahme an Fachveranstaltungen, wie der INTERGEO oder der Münchner GI-Runde
 

Mitglieder

Der Verein Runder Tisch GIS e.V. hat z.Zt. (Stand: 13.07.2016) 196 Mitglieder. Davon sind 31 Firmenmitglieder, 30 Behördenmitglieder, 10 Hochschulmitgliedschaften und 125 persönliche Mitgliedschaften. Unsere Mitglieder kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Hier finden Sie eine Liste unserer Firmen-, Behörden- und Hochschulmitglieder.

 

Mitgliedschaft

Werden Sie ein Teil des Netzwerkes des Runden Tisches GIS e.V. – persönlich, als Unternehmen, wissenschaftliche Institution, Gebietskörperschaft, Kommune oder Fachbehörde. Denn all diese Rollen finden sich schon jetzt unter unseren rund 200 Mitgliedern. Bei uns finden Sie Partner für Ihre Projekte, einen breiten Erfahrungsaustausch und vielfältige Kontakte zu zahlreichen Entscheidern in der Geoinformationswirtschaft. Als Mitglied des Runden Tisches GIS sind Sie stets der erste Ansprechpartner bei unseren zahlreichen Aktivitäten. Sie können das Expertenwissen in unseren Kompetenzpools nutzen und steigern. Und Sie profitieren von den guten Konditionen, die Sie bei unseren Veranstaltungen und Serviceangeboten als Mitglied genießen.

Als Mitglied steht Ihnen außerdem die Job- und Praktikantenbörse unserer Community zur Verfügung. Sichern Sie sich neues Know-how durch herausragende und durch uns mit dem Förderpreis Geoinformatik prämierte Abschlussarbeiten. Nutzen Sie die Berichte von Konferenz- und Kongressbesuchen, deren Besuch wir Studenten und Nachwuchswissenschaftlern ermöglichen.

Das Servicepaket des Runden Tisch GIS für Unternehmen

Exklusiv für diejenigen, die sich für eine Firmenmitgliedschaft entscheiden, hat der Runde Tisch GIS ein umfangreiches Servciepaket geschnürt, von dem Unternehmen direkt und unmittelbar profitieren. Die Leistungen können von allen in Anspruch genommen werden, deren regulärer Jahresbeitrag 1.000 Euro oder mehr beträgt. Kleinere Unternehmen, deren Beitrag darunter liegt, können freiweillig einen höheren Beitrag zahlen, um in den Genuss des Servciepaketes zu kommen. Es lohnt sich in jedem Fall.

Das Angebot:

  • Kostenfreie Teilnahme eines Firmenangehörigen an der GI-Runde oder dem Kommunalen GIS-Forum.
  • Zusätzlich reduzierte Teilnahmegebühren (in der Regel 20 Prozent) für Firmenangehörige bei allen Veranstaltungen des Runden Tisches.
  • Zwei kostenfreie Projektdarstellungen pro Jahr im neuen Newsletter des Runden Tisches GIS.
  • Kostenfreie 1/8-Seite-Anzeige (Visitenkarte) pro Jahr in einer Veröffentlichung (z.B. Leitfaden) des Runden Tisches GIS.
  • Kostenfreie Standard-Info-Einleger (DIN A4) in der Besuchermappe einer Veranstaltung nach Wahl (GI-Runde oder Kommunales GIS-Forum).

Sie sehen, die Mitgliedschaft im Runden Tisch GIS e.V. ist tatsächlich eine runde Sache.

 

Kooperationen

Navispace AG

Das Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur hat einen Stufenplan für das Planen und Bauen der Zukunft entwickelt, der Building Information Modeling (BIM) bis 2020 zum neuen Standard für Verkehrsinfrastrukturprojekte machen wird.

Die Grundlage für BIM stellen dabei dreidimensionale semantische Bauwerksmodelle dar. Insbesondere zwischen 3D-Modellen des Geoinformationswesen und BIM ergeben sich Schnittstellen. Es ist an der Zeit die GIS-Welt und die BIM-Welt zusammen zu führen.

Die Navispace AG und der Runde Tisch GIS e.V. beschließen im Juni 2016 eine Kooperation mit dem Ziel der gegenseitigen Unterstützung bei der Bewerbung und Vermarktung der BIM World MUNICH Veranstaltung, welche am 29. und 30. November 2016 in München stattfinden wird.

BICC-NET

Schon seit 2009 besteht die Kooperationsvereinbarung zwischen dem bayerischen Cluster für Informations- und Kommunikationstechnologie BICC-NET und dem Runder Tisch GIS e.V.

Raumbezogene Daten erobern den Massenmarkt. Die Hauptakteure dieser Entwicklung stammen weniger aus der klassischen Geoinformationsbranche, sondern aus dem Bereich der Informationstechnologie.

Der bayerische Cluster für Informations- und Kommunikationstechnologie BICC-NET und der Runder Tisch GIS e.V. schließen eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel der intensiven Zusammenarbeit beider Netzwerke.

Bayern gehört zu den weltweit bedeutendsten Standorten für Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Der Cluster BICC-NET trägt mit seinem Netzwerk und seinen Aktivitäten dazu bei, auch langfristig die Innovationsfähigkeit der bayerischen IKT-Branche zu erhalten. Im Geoinformationsbereich vernetzt der Runder Tisch GIS e.V. seit über 10 Jahren erfolgreich Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Leonhard Obermeyer Center (LOC)

Der Runde Tisch GIS e.V. und das Leonhard Obermeyer Center besiegeln im Mai 2016 ihre strategische Partnerschaft.

Der Entwurf, die Erstellung und Pflege der bebauten Umwelt gehören zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Anwendung moderner Computertechnologie hilft, dieses Ziel ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu erreichen. Das Leonhard Obermeyer Center bündelt die außerordentlich breite wissenschaftliche Expertise auf dem Gebiet der digitalen Methoden für die bebaute Umwelt an der Technischen Universität München www.loc.tum.de.

Das Zentrum basiert auf intensiver fächerübergreifender Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Lehrstühlen in Forschung und Lehre. Besonderes Augenmerk wird auf alle Aspekte der Modellierung und Integration von CAD, BIM, GIS sowie auf Methoden zur automatisierten Erstellung und Validierung von digitalen Modellen gesetzt. Die Mitglieder sind in der Entwicklung internationaler Standards in den Bereichen BIM (z.B. IFC) und virtuelle 3D-Stadtmodelle (z.B. CityGML, Web 3D Service, IndoorGML) in der buildingsmart-Allianz und dem Open Geospatial Consortium beteiligt.

Neben der fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit, bietet das Zentrum eine Plattform für die enge Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren der AEC und GIS-Industrie und insbesondere hier knüpft die strategische Partnerschaft zwischen dem Leonhard Obermeyer Center und dem Runden Tisch GIS e.V. an. Ziel der institutionellen Partnerschaft ist die Bündelung von Kompetenzen im Bereich der Forschung, die engere Verknüpfung der Netzwerke und die Nutzung von Synergien bei den Angeboten für die Mitglieder.

 

Geschäftsstelle